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04.02.2019 – 13:17

Polizeipräsidium Nordhessen - Kassel

POL-KS: Nordhessen: Erneute Lkw-Kontrollen: Elf alkoholisierte Trucker durften in Nordhessen nicht abfahren; zwei Trunkenheitsfahrten beendet

Kassel (ots)

(Beachten Sie zu den hessenweiten Kontrollen des gewerblichen Güterverkehrs bitte auch die Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Mittelhessen mit der Gesamtbilanz und allgemeinen Infos zu der Aktion, die Sie nachfolgend oder unter https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43559/4183699 finden.)

Erneut kontrollierte die Polizei in Hessen am Sonntagabend Fahrer im gewerblichen Güterverkehr. Neben den abermals rein präventiven Kontrollen hielten die eingesetzten Beamten hessenweit auch Fahrzeugführer im fließenden Verkehr an und intensivierten so ihren Einsatz gegen Alkohol am Steuer. In Nordhessen überprüfte die Polizei auf beide Weisen insgesamt 223 Fahrer, sowohl vor dem Fahrtantritt als auch während der Fahrt in Kontrollstellen. Bei 37 von ihnen stellten die Polizisten vor der Fahrt eine Alkoholisierung fest, die in elf Fällen zu einer Untersagung der Abfahrt führte. Zwei Männer wurden zudem mit 1,46 und 1,6 Promille Alkohol am Steuer von Lkw aus dem fließenden Verkehr gezogen. Gegen sie leiteten die Beamten Strafverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr ein.

Stadt und Landkreis Kassel

Auf der Rastanlage Kassel an der A7 trafen die Polizisten auf zwei polnische Lkw-Fahrer, bei denen die Atemalkoholkontrollen Werte von 1,09 und 1,78 Promille ergaben. Ihnen wurde der Fahrtantritt untersagt.

Schwalm-Eder-Kreis

Auf dem Autohof an der A 7 bei Guxhagen untersagten die Beamten zwei rumänischen Fahrern mit 1,15 und 2,26 Promille die Abfahrt. An der Rastanlage Hasselberg winkten sie den mit 1,46 Promille am Steuer sitzenden deutschen Lkw-Fahrer aus dem Verkehr. Er musste eine Blutentnahme und die Sicherstellung seines Führerscheins über sich ergehen lassen.

Waldeck-Frankenberg

Entlang der A 44 und der B 252 im Kreis Waldeck-Frankenberg trafen die Polizisten auf insgesamt fünf Lkw-Fahrer, die 1,1 Promille oder mehr Alkohol in der Atemluft hatten. Den höchsten Wert mit 2,8 Promille förderte der bulgarische Fahrer eines Gefahrguttransportes zutage, der nach seiner Ruhepause am heutigen Montagmorgen, gegen 10 Uhr, in Korbach zum Entladen sein wollte. Ihm und den vier anderen Fahrern blieb die Abfahrt polizeilicherseits ebenfalls versagt. An einer Kontrollstelle auf der B 252 bei Twiste zogen die Beamten dann den zweiten alkoholisierten Fahrer an diesem Abend aus dem fließenden Verkehr. Der in Korbach wohnende Mann, dessen Überprüfung den Atemalkoholwert von 1,6 Promille ergab, musste ebenfalls eine Blutprobe abgeben und seinen Führerschein zur Sicherstellung aushändigen.

Werra-Meißner-Kreis

Im Werra-Meißner-Kreis führten die Kontrollen am gestrigen Abend erfreulicherweise nicht zu derartigen Nachrichten.

Matthias Mänz Pressesprecher Tel. 0561 - 910 1021

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Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Mittelhessen:

Erneut großangelegte Lkw-Kontrollen: Gefahrgutfahrer mit 2,8 Promille die Abfahrt untersagt

Hessen: Mit einer weiteren großangelegten Kontrolle des gewerblichen Güterverkehrs in Hessen hat die Polizei ihren Einsatz gegen Alkohol am Steuer intensiviert. Rund 250 Polizistinnen und Polizisten waren am gestrigen Sonntagabend zwischen 17:00 und 01:30 Uhr auf hessischen Autobahnen unterwegs und führten Kontrollen durch.

Nach den rein präventiven Kontrollen am 27.01. kontrollierte die hessische Polizei am gestrigen Sontag auch Fahrer des gewerblichen Güterverkehrs aus dem fließenden Verkehr heraus. Insgesamt 688 Fahrer konnten in der Nacht zum Montag von der Polizei auf ihre Fahrtüchtigkeit hin im fließenden und ruhenden Verkehr überprüft werden. Insgesamt 464 LKW-Fahrer hielt die Polizei in ganz Hessen aus dem fließenden Verkehr heraus an. Bei drei von ihnen ergab sich der Verdacht auf den Einfluss von Drogen, bei drei weiteren der Verdacht auf den Einfluss von Alkohol.

Neben den präventiv ausgerichteten Kontrollen auf den Wetterauer Raststätten an der Autobahn 5 in Mittelhessen, kontrollierte beispielweise auch die Polizei in Nordhessen bei Diemelstadt die LKW-Fahrer vor ihrem Fahrtantritt. Bei der Kontrolle stellten die nordhessischen Beamten einen LKW-Fahrer aus Bulgarien fest, bei dem der Atemalkoholtest 2,8 Promille anzeigte. Auf seinem LKW hatte er Gefahrgut als Stückgut geladen, welches er am heutigen Montagmorgen, gegen 10 Uhr in Korbach entladen wollte. Ihm wurde die Abfahrt untersagt. Neben der mittelhessischen Polizei, die ausschließlich sogenannte Präventivkontrollen durchführte, waren Beamte in Nord- und Südosthessen neben den "Repressivkontrollen" auch präventiv auf Raststätten und Parkplätzen im Einsatz. Insgesamt wurden in Mittel-, Nord- und Südosthessen auf den Rastplätzen vor dem möglichen Fahrtantritt 224 Lasterfahrer kontrolliert. Davon standen 59 unter Alkoholeinwirkung. 19 Fahrern musste die Weiterfahrt aufgrund der 0,5 Promille-Grenze untersagt werden. Auf den beiden Wetterauer Raststätten wurden etwa 130 Personen überprüft. 15 Fahrer standen dort unter dem Einfluss von Alkohol. Fünf der Fahrer hatten über 0,5 Promille. Sie durften nicht weiterfahren. Die Spitze dabei bildete ein bulgarischer Fahrer. Bei ihm zeigte das Messgerät einen Wert von 1,92 Promille. An seinem Laster kam auch die Parkkralle zum Einsatz.

Bei den Kontrollen aus dem fließenden Verkehr stellte sich ein bulgarischer LKW-Fahrer als trauriger Spitzenreiter heraus. 1,6 Promille zeigte der Atemalkoholtest bei seiner Kontrolle auf der Bundesstraße 252 bei Twiste an. Der Fahrer musste eine Blutentnahme über sich ergehen lassen. Sein Führerschein wurde sichergestellt. Die gleichen Maßnahmen führte die Polizei auch bei einem bulgarischen Fahrer durch, der in Südhessen mit 1,32 Promille aus dem Verkehr gezogen wurde. Für Fahrer von Gefahrguttransporten gilt die 0,0 Promille-Grenze. Daran hielt sich ein türkischer LKW-Fahrer nicht, den die Polizei in Südosthessen mit 0,74 Promille kontrollierte. Eine Sicherheitsleistung von 1000 Euro musste er zur Sicherung des Strafverfahrens entrichten und selbstverständlich auch mit zur Blutentnahme. Den Verdacht auf das Vorliegen einer Fahruntüchtigkeit haben die Beamten aus Südosthessen ebenso bei dem Fahrer eines Kleintransporters aus Polen. Auf THC und Amphetamine reagierte der Urintest bei dem Mann positiv. Nach der erfolgten Blutentnahme ging er aufgrund eines noch offenen Haftbefehles in andere Sache in Haft.

In den letzten drei Jahren ereigneten sich in Hessen 382 Verkehrsunfälle, an denen alkoholisierte Lkw-Fahrer beteiligt waren. Dabei kamen 4 Personen ums Leben, 29 wurden schwer und 101 leicht verletzt.

Im Zuge der aktuellen Maßnahmen gegen Alkohol an Lkw-Steuern hat die hessische Polizei bereits am 27. Januar bei großangelegten Präventionsmaßnahmen rund 1.200 Fahrer vor deren Abfahrt kontrolliert: 190 Personen hatten unter Alkoholeinfluss gestanden, 79 Fahrern musste der Fahrtantritt untersagt werden.

Jörg Reinemer Pressesprecher

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Grüner Weg 33
34117 Kassel
Pressestelle

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Fax: 0561/910 10 25
E-Mail: poea.ppnh@polizei.hessen.de

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Telefon: 0561-910-0
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