Das könnte Sie auch interessieren:

FW-MG: Feuer auf Industriegelände

Mönchengladbach Bonnenbroich-Geneicken, 12.03.2019, 11:40 Uhr, Breite Straße (ots) - Gegen 11:40 Uhr heute ...

ZOLL-F: Waffenarsenal in Rheinland-Pfalz entdeckt

Frankfurt am Main/Landkreis Kaiserslautern/Landkreis Kusel (ots) - Insgesamt 19 Schusswaffen, Sprengstoff und ...

POL-H: Öffentlichkeitsfahndung der Polizei Hannover - Wer kennt den Dieb?

Hannover (ots) - Mithilfe eines Fotos sucht die Polizei Zeugen, die Hinweise zu einem derzeit unbekannten ...

22.03.2018 – 11:55

Polizeipräsidium Mittelhessen - Pressestelle Marburg-Biedenkopf

POL-MR: Beule in der Tür - Unfallflucht; Frau Meier von der Kriminalpolizei Dreihausen ruft an - Betrugsversuch!

Marburg-Biedenkopf (ots)

Cappel - Beule in der Tür - Unfallflucht

Wer hat auf dem öffentlichen Parkplatz der Vitos-Klinik in der Cappeler Straße den schwarzen BMW X 5 angefahren? Die Unfallflucht war am Mittwoch, 21. März, zwischen 16 und 17.30 Uhr. Die Beule in der Fahrertür bedeutete ein Schaden von mindestens 1500 Euro. Vermutlich kam es bei einem Ein- oder Auspark- bzw. Rangiermanöver zu der Kollision. Hinweise auf das verursachende Fahrzeug und/oder dessen Fahrer/-in ergaben sich bislang nicht. Die Polizei Marburg hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Mitteilung entsprechender Beobachtungen unter Tel. 06421/406-0.

Dreihausen - Frau Meier von der Kriminalpolizei Dreihausen ruft an - Betrugsversuch!

Dreiste Betrüger versuchen es immer und immer wieder mit allen möglichen Tricks. Am gestrigen Mittwoch (21. März) war es eine Frau Meier von der Kriminalpolizei Dreihausen, die bei einer Seniorin im Ort anrief. Die Betrügerin wies darauf hin, dass es die Kripo geschafft habe, einen unberechtigten Zugriff auf ihr Konto abzuwehren und fragte, ob sie diesen unberechtigten Zugriff schon bemerkt habe. Die über 70 Jahre alte Dame ließ sich jedoch nicht ins Boxhorn jagen und legte in dem Wissen, dass es gar keine Kriminalpolizei Dreihausen gibt auf. Die Geschichten und Legenden sind variantenreich. Die Betrüger sind rhetorisch geschickt und meist äußerst überzeugend und durchaus glaubwürdig. "Wer relativ schnell feststellt, dass z.B. der Anrufer nicht der ist, für den er sich ausgibt, reagiert goldrichtig, wenn er das Telefonat sofort beendet!" Spätestens, wenn nach der Geschichte oder Einleitung Fragen nach persönlichen Lebensumständen und/oder Fragen nach Daten egal welcher Art kommen, heißte es VORSICHT! Das können z.B. Fragen nach dem Ehemann, der Ehefrau oder Kindern oder zum Beruf sein. Oder der Anrufer erkundigt sich nach Geburtsdaten, bestehenden Versicherungen, der benutzten Hausbank oder nach Schmuck, Kunstgegenständen oder Bargeld oder sogar direkt nach Bankdaten und Bankverbindungen. Die Täter präsentieren plausible Geschichten. Angebliche Polizeibeamte z.B. erzählen von Festnahmen nach Einbrüchen und von sichergestellten Beweismitteln, durch die man nunmehr auf "Sie" gekommen ist, oder auch wie in Dreihausen von angeblichen Betrugsversuchen, Angebliche Enkel/Neffen/Freunde von.... melden sich zunächst gar nicht mit Namen und warten, bis sie von ihrem Gesprächspartner namentlich angesprochen werden. Dann erzählen sie die Story von der dringend benötigten Unterstützung zur Verwirklichung eines besonderen Schnäppchens oder zur Bewältigung einer Notlage. Angebliche Mitarbeiter von Computersoftwareherstellern suggerieren die Notwendigkeit eines Fernzugriffs auf den PC, um einen Fehler zu beseitigen. Tatsächlich beschädigen sie den Rechner oder sperren ihn, um dann Geld für die Freischaltung zu kassieren. Mitarbeiter angeblich von Kreditinstituten erscheinen, um die vom Geldautomaten herausgegebenen "falschen" Geldscheine abzuholen oder fehlerhafte Bankkarten einzuziehen. Sie wollen dabei die Karte und die PIN erbeuten, nur um sie einzusetzen. Fremde wollen ins Haus, bitten um ein Glas Wasser oder die Toilette benutzen zu dürfen oder um einen Zettel, um dem Nachbarn eine Nachricht zu hinterlassen. Sie lenken ab, sodass noch jemand unerkannt eindringen kann, um zu stehlen. Angebliche, unangemeldet auftauchende Mitarbeiter prüfen den Feuerlöscher, lesen Zähler ab, kontrollieren Leitungen oder Wasseruhren. Auch hier besteht der Verdacht des Trickdiebstahls. Nicht bestellte Handwerker erscheinen, versprechen günstige Arbeit, liefern dann nicht fachgerechten Pfusch ab, beenden die angefangenen Arbeiten nicht, verlangen viel mehr Geld als ausgemacht, stellen keine Rechnungen aus und sind bei etwaigen Garantieansprüchen über alle Berge. Gewinnversprechen, egal ob telefonisch oder per Mail oder im Briefkasten, trudeln ein, obwohl ich gar nicht mitgespielt habe oder die Gewinne kosten plötzlich Geld. Diese Auflistung ist nur beispielhaft und natürlich nicht abschließend. Sie deutet aber durchaus den Ideenreichtum, die Flexibilität und Vielfältigkeit der Betrügereien an. "Ständige Aufklärung ist die beste Prävention! Nur wer die Vorgehensweisen und Maschen kennt, der kann entsprechend reagieren und wird nicht Opfer dieser gemeinen und dreisten Betrüger!"

Martin Ahlich

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Mittelhessen
Polizeidirektion Marburg-Biedenkopf
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Raiffeisenstraße 1
35043 Marburg
Telefon: 06421-406 120
Fax: 06421-406 127

E-Mail: poea-mr.ppmh@polizei.hessen.de
http://www.polizei.hessen.de/ppmh

Original-Content von: Polizeipräsidium Mittelhessen - Pressestelle Marburg-Biedenkopf, übermittelt durch news aktuell

Alle Meldungen
Abonnieren Sie alle Meldungen von Polizeipräsidium Mittelhessen - Pressestelle Marburg-Biedenkopf
  • Druckversion
  • PDF-Version

Orte in dieser Meldung

Themen in dieser Meldung

Weitere Meldungen: Polizeipräsidium Mittelhessen - Pressestelle Marburg-Biedenkopf