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14.06.2017 – 14:49

Polizei Düsseldorf

POL-D: Präsenz und Kontrollen in Stadtmitte - Polizei, Stadt und Rheinbahn im gemeinsamen Einsatz gegen offene Szene

Düsseldorf (ots)

Dienstag, 13. Juni 2017

Präsenz und Kontrollen in Stadtmitte - Polizei, Stadt und Rheinbahn im gemeinsamen Einsatz gegen offene Szene

Gemeinsam mit Mitarbeitern der Stadt sowie der Rheinbahn führte die Polizei gestern einen Einsatz in Stadtmitte durch. Im Einzugsbereich des Hauptbahnhofs zeigten die Beamten am Dienstagnachmittag bis in den Abend hinein starke Präsenz. Sowohl uniformierte als auch zivile Streifen kontrollierten im Wechsel verdächtige Personen. Verstöße gegen die Düsseldorfer Stadtordnung wurden konsequent durch den OSD geahndet. In U-Bahnhöfen machte die Rheinbahn durch temporäre Hausverbote von ihrem Hausrecht Gebrauch.

Mit Einsatzbeginn 13 Uhr zeigte die Polizei im Bereich Oststraße starke Präsenz. Ziel des Konzepts war es, im Zusammenspiel mit den Kooperationspartnern für eine Verunsicherung bei Straftätern, insbesondere aus dem Bereich der Drogenkriminalität zu sorgen und gegebenenfalls entsprechende Strafverfahren einzuleiten. Bürger und Fahrgäste sollen sich dadurch sicherer fühlen. Bis 21.30 Uhr wurden insgesamt 77 Personen überprüft. Die Polizeibeamten fertigten acht Strafanzeigen wegen Drogendelikten, fünf wegen sonstiger Delikte und zwei Jugendschutzmeldungen. Ein Betäubungsmittelhändler wollte gar einem Zivilbeamten seine Drogen anbieten, dieses Ansinnen wurde prompt mit einer entsprechenden Anzeige beantwortet. Zwei Personen mussten vorläufig in Gewahrsam genommen werden, drei wurden festgenommen (zweimal Verdacht des illegalen Aufenthalts, einmal offener Haftbefehl wegen räuberischen Diebstahls). Die Rheinbahn sprach insgesamt viermal ein Hausverbot aus. Zusammen mit dem OSD kontrollierten die Polizisten noch drei Bars. Die Mitarbeiter der Stadt fertigten in eigener Zuständigkeit in Summe 16 Ordnungswidrigkeiten sowie drei Strafanzeigen.

Polizeipräsident Norbert Wesseler, der sich gestern auch einen persönlichen Eindruck von dem Einsatzgeschehen gemacht hat, möchte auch zukünftig an ähnlichen Aktionen festhalten: "Wir wollen weiterhin konsequent Druck auf die Szene ausüben und Straftaten in dem Bereich nachhaltig bekämpfen."

Rückfragen bitte an:

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Telefon: 0211-870 2005
Fax: 0211-870 2008
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