Polizei Düsseldorf

POL-D: Bilanz zur polizeilichen Aktion « Geschwindigkeit auf Schulwegen»

    Düsseldorf (ots) -

Pressemitteilung   zur Bilanz der polizeilichen Überwachungsaktion Geschwindigkeit auf Schulwegen und Sicherungspflicht in Kraftfahrzeugen vom 18. - 24. Februar 2002


      
      Nach Karneval kontrollierten erstmals im neuen Jahr alle
Polizeiinspektionen gemeinsam vom 18. bis 24. Februar 2002 im
Umfeld der Schulen Düsseldorfs die Gurtanlegepflicht und die
Pflicht zur Benutzung von Kinderrückhalteeinrichtungen sowie die
Geschwin-digkeit von Kraftfahrzeugen.

    Die Überprüfung der Beachtung von Sicherungspflichten in den Kraftfahrzeugen wurde bei 2.274 Verkehrsteilnehmern durchgeführt. Leider musste die Polizei in 227 Fällen Verstöße gegen die Gurtanlege- und Kindersicherungspflicht feststellen. Damit waren in 10 Prozent der kontrollierten Fahrzeuge die Insassen nicht ordnungsgemäß gesichert.     Deshalb erneuert die Polizei ihren Appell an das Verantwortungsbewusstsein der Fahrzeugführer, auf die Sicherung aller Fahrzeuginsassen zu achten und es besonders den Kindern durch das eigene Verhalten richtig vorzuleben.

    Bei den Geschwindigkeitsmessungen mussten von 3.126 überprüften Fahrzeugführern 1.017 wegen einer Überschreitung der erlaubten Höchstgeschwindigkeit angehalten werden.

    Der schnellste Verkehrsteilnehmer fuhr mit 68 km/h, obwohl nur 30 km/h erlaubt waren. Die Konsequenzen für dieses rücksichtlose und unverantwortliche Verhalten sind eine Geldbuße von 100 Euro, der Eintrag von 3 Punkten im Verkehrszentralregister in Flensburg und ein Fahrverbot von einem Monat.

    Aus dem Verkehrsbericht der Polizei für das Jahr 2001 wird deutlich, dass die Hauptunfallursache Geschwindigkeit die zweithäufigste in Düsseldorf ist. Durch eine überhöhte Geschwindigkeit nimmt sich der Fahrzeugführer wegen der längeren Reaktion- und Bremswege die wichtigste Möglichkeit, auf Gefahrensituationen rechtzeitig reagieren zu können. Zusätzlich erhöhen sich mit der Fahrgeschwindigkeit die Schwere der Personen- und Sachschäden bei Verkehrsunfällen.

Werner Krause, Verkehrsdezernat

ots-Originaltext: Pressestelle Polizei Düsseldorf

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