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FW-LFVSH: Feuerwehr warnt vor unsachgemäßen Umgang mit Feuerwerkskörpern

FW-LFVSH: Feuerwehr warnt vor unsachgemäßen Umgang mit Feuerwerkskörpern
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Kiel (ots)

"Durch unsachgemäßen Umgang, Leichtfertigkeit und
falsche Gefahreneinschätzung beim Umgang mit Feuerwerkskörpern, 
ereignen sich jedes Jahr nicht nur zahlreiche Brände, sondern oftmals
ist auch menschliches Leid zu beklagen", warnt Landesbrandmeister 
Detlef Radtke (Lübeck). Besonders verursacht illegale Pyrotechnik 
vermehrt lebensgefährliche Verletzungen.
Der Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein gibt folgende 
Sicherheitshinweise zu Silvester und bittet um Beachtung:
- auf die Anordnungen der örtlichen Ordnungsbehörde achten
- keine Feuerwerkskörper in Kinderhand
- Feuerwerkskörper der Kategorie II dürfen erst an Personen ab 18 
Jahre abgegeben werden
- Nur von der BAM (Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung) 
geprüfte und
  zugelassene pyrotechnische Gegenstände kaufen
- Gebrauchshinweise aufmerksam lesen und beachten
- Feuerwerkskörper nur im "Freien" zünden und mindestens 200 Meter 
Abstand von Häusern mit Weichbedachung (Reetdachhäuser) oder Anlagen,
die besonders brandempfindlich sind
- "Blindgänger" nie erneut zünden
- nach dem Sprengstoffgesetz und der Sprengstoffverordnung ist es 
verboten, Feuerwerkskörper in der unmittelbaren Nähe von zum Beispiel
Kirchen, Krankenhäusern und Kinder- und Altersheimen abzubrennen
- gezündete Feuerwerkskörper nicht in die Nähe von Mensch und Tier 
werfen
- beim Verlassen der Wohnung sämtliche Fenster (auch das Dachfenster)
und Türen schließen, damit verirrte Feuerwerkskörper nicht in die 
Räume fliegen können
- Raketen nur aus einer standsicheren Flasche oder Rohr senkrecht in 
die Höhe starten
- bei starkem Wind sollte auf das zünden von Raketen verzichtet 
werden
- für den Notfall ein geeignetes Löschmittel bereithalten 
(Feuerlöscher oder Eimer mit
  Wasser)
Sollte es trotz aller Vorsicht zu einem Feuer gekommen sein, das 
mit eigenen Mitteln nicht zu löschen ist, bitte umgehend die 
Feuerwehr über Notruf 112 alarmieren.
Aber auch illegale Pyrotechnik ist sehr gefährlich und zum 
Jahreswechsel hoch aktuell. Sie ist nicht genormt und kontrolliert 
hergestellt worden. Alles was in Deutschland zu Silvester frei 
verkäuflich ist, wurde durch die BAM Berlin geprüft und zugelassen.
In dem Zusammenhang warnen die Feuerwehren vor der Verwendung 
dieser illegalen Böller, da diese handhabungsunsicher sind und kein 
genormtes Abbrandverhalten haben. Die Sprengkraft eines illegalen 
Böllers kann ausreichen, um einer Person lebensgefährliche oder 
tödliche Verletzungen zuzufügen. Illegale Böller erkennt man daran, 
dass das Zulassungszeichen der BAM fehlt.
Die Gefahr des Unfalls ist quasi vorprogrammiert. Die Wirkung ist 
so enorm, dass Personen in der Umgebung konkret gefährdet sind. Die 
Böller werden im südlichen Europa, im Osten und in Fernost 
hergestellt und gelangen auf dem Frachtwege nach Deutschland oder in 
Nachbarländer.
Hinweise über Besitzer oder Händler nicht zugelassener Böller sind
über die Servicenummer 110 an die Polizei zu richten.

Rückfragen bitte an:

Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein
Pressestelle
Werner Stöwer
Telefon: 0431 - 603 2109
Mobil 0177 - 22 45 444
E-Mail: stoewer@lfv-sh.de
http://www.lfv-sh.de

Original-Content von: Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein, übermittelt durch news aktuell

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