Zollfahndungsamt Essen

ZOLL-E: Zigaretten statt Solarheizung - Zollfahndung Essen stellt 2,3 Millionen Stück geschmuggelter Ziga-retten und 840 kg Wasserpfeifentabak sicher

Quelle Zollfahndung

Ein Dokument

Essen/Münster/Osnabrück (ots) - Zigaretten statt Solarheizung

   - Zollfahndung Essen stellt 2,3 Millionen Stück geschmuggelter 
     Zigaretten und 840 kg Wasserpfeifentabak sicher 

Essen/Münster/Osnabrück Am 28.09.2017 stellte das Zollfahndungsamt Essen, Dienstsitz Münster, bei der Kontrolle eines polnischen Lkw rund 2,3 Millionen Stück unversteuerte und unverzollte Zigaretten der Marke "Fest" und ca. 840 kg unversteuerten und unverzollten Rauchtabak sicher.

Einer Spedition im Landkreis Osnabrück fiel am 28.09.2017 bei der Anlieferung ein polnisches Gespann auf. Zuerst stand der Lkw, der zur Umladung nach Großbritannien kommen sollte, lange auf der Straße herum, bevor er schlussendlich doch auf den Hof der Spedition fuhr. Dann benahmen sich die beiden sehr nervösen Fahrer so dreist und wollten sofort entladen werden, wie die Spediteure es noch nicht erlebt hatten.

Das Verhalten fand der Transporteur so ungewöhnlich, dass er daraufhin das Zollfahndungsamt Essen informierte, das umgehend eine Kontrolle des verdächtigen Lkws durchführte. Der Spediteur hatte den richtigen Riecher, versteckt in einer Teilsendung, deklariert als Möbel, fanden die Fahnder, in den geladenen Tischplatten eingearbeitet, rund 840 kg unversteuerten und unverzollten Rauchtabak der Marke "Amber Leaf".

Doch damit nicht genug, jetzt nahmen die Zöllner auch die weiteren Packstücke auf dem Lkw genau unter die Lupe. Mit Spürsinn und Hartnäckigkeit inspizierten sie die geladenen Solar-heizkessel und stellten fest, dass es sich um nicht funktionsfähige Attrappen handelte. Nur durch das Aufbrechen der Unterböden, konnten die 2,3 Millionen Stück illegaler Zigaretten gefunden und sichergestellt werden.

Die beiden polnischen Lkw Fahrer wurden vorläufig festgenommen, sind inzwischen aber wieder auf freiem Fuß.

Der Steuerschaden der beläuft sich auf über 500.000 Euro.

Die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung führt das Zollfahn-dungsamt Essen im Auftrag der Staatsanwaltschaft Osnabrück.

Rückfragen bitte an:

Zollfahndungsamt Essen
Pressesprecherin
Heike Sennewald
Telefon: 0201 27963 112
Mobil: 0172 2661381
Fax: 0201 27963 194
E-Mail: pressestelle.essen@zfae.bfinv.de
www.zoll.de

Original-Content von: Zollfahndungsamt Essen, übermittelt durch news aktuell
Medieninhalte
3 Dateien

Weitere Meldungen: Zollfahndungsamt Essen

Das könnte Sie auch interessieren: