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29.01.2018 – 02:29

Feuerwehr und Rettungsdienst Bonn

FW-BN: Feuerwehreinsatz in Castell - Rauchwarnmelder und aufmerksame Nachbarn retten Leben

FW-BN: Feuerwehreinsatz in Castell - Rauchwarnmelder und aufmerksame Nachbarn retten Leben
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Bonn (ots)

Bonn-Castell, An der Esche, 28.01.2018, 23.51 Uhr -

Ein laut piepsender Rauchwarnmelder und aufmerksame Nachbarn, die die Feuerwehr alarmierten - Das war die Ausgangssituation für einen Feuerwehreinsatz im Bonner Stadtteil Castell am gestrigen Sonntagabend (28.01.2017). So frühzeitig alarmiert konnten die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst Bonn einen Mann schwer verletzt aus seiner verrauchten Wohnung retten.

Als die ersten Einsatzkräfte das Mehrfamilienhaus an der Esche um kurz vor Mitternacht erreichten, wurden sie bereits von den Nachbarn, die zuvor die Notrufnummer 112 gewählt hatten, erwartet. In einer Wohnung im ersten Obergeschoss piepste der Rauchwarnmelder. Da dort Licht brannte, aber niemand auf das laute Klopfen und Klingeln sowohl der Nachbarn als auch der Feuerwehr reagierte, mussten die Rettungskräfte von einer Gefährdung für die Bewohner ausgehen. Sie brachen die Türe auf und fanden einen Mann bewusstlos in der verrauchten Wohnung. Nach dessen Rettung suchten die Atemschutztrupps die Ursache für die Verrauchung und entdeckten angebranntes Essen auf dem Herd. Der vorsorglich aufgebaute Löschangriff musste daher nicht mehr zum Einsatz kommen.

Noch an der Einsatzstelle stabilisierten die Teams des Rettungswagens und des Notarzteinsatzfahrzeugs den Kreislauf des Mannes, dass der Transport in ein Bonner Krankenhaus möglich war. Ob der Rauch oder ein medizinisches Problem den Mann in Lebensgefahr brachten, blieb ungeklärt.

Falschparker behinderten den Feuerwehreinsatz

Weil Fahrzeuglenker ihre Pkw im absoluten Halteverbot abgestellt hatten, mussten die Rettungskräfte mit den Einsatzfahrzeugen mehrfach rangieren und konnten nur sehr langsam und vorsichtig in die Straße "An der Esche" einbiegen. Wäre zur Personenrettung bei diesem Einsatz zum Beispiel die Feuerwehr-Drehleiter nötig gewesen, hätten solche Lenk- und Fahrmanöver nicht nur wertvolle Sekunden gekostet. Es hätte auch unnötigen und zusätzlichen Stress für die Einsatzkräfte bedeutet und im schlimmsten Fall sogar Menschenleben gefordert. Mit dem Merksatz "Freie Fahrt für schnelle Hilfe!" erinnern die Rettungskräfte daher auch in diesem Fall an die Wichtigkeit des richtigen Verhaltens aller Verkehrsteilnehmer. Denn ordnungsgemäßes Parken, das Bilden einer Rettungsgasse sowie Platz machen für Retter und Einsatzfahrzeuge sind einfach und retten Leben.

Im Einsatz waren rund 30 Einsatzkräfte des Führungsdienstes, der Feuerwachen 1 und 2 der Berufsfeuerwehr, der Löscheinheit Bonn-Mitte der Freiwilligen Feuerwehr Bonn und des Rettungsdienstes.

Rückfragen bitte an:

Feuerwehr und Rettungsdienst Bonn
Pressestelle
Martin Haselbauer
Telefon: +49 228 - 71 70
www.bonn.de/@feuerwehr-und-rettungsdienst

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