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09.09.2016 – 09:39

Feuerwehr Mönchengladbach

FW-MG: Verletztendekontaminationsübung nach Landeskonzept

FW-MG: Verletztendekontaminationsübung nach Landeskonzept
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Mönchengladbach-Holt, Samstag 10.09.2016 von 09:00 bis ca. 14:00 Uhr, Pfingsgraben (ots)

An der Übung nehmen alle drei Hilfeleistungslöschfahrzeuge der Feuer- und Rettungswachen der Berufsfeuerwehr, ein Wechseladerfahrzeug mit Abrollbehälter Verletztendekontamination und ein Logistik-LKW aus dem Technik und Logistikzentrum sowie Notarzteinsatzfahrzeuge der Johanniter Unfall Hilfe und des Deutschen Roten Kreuzes teil. Des Weiteren stellen die Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Buchholz, Giesenkirchen und Wickrathberg Personal für Trägertrupps bereit. Zur Sicherstellung des Grundschutzes erfolgt die Besetzung der Feuer- und Rettungswachen durch die Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Neuwerk, Rheindahlen und Rheydt. Diese werden verstärkt durch die Katastrophenschutz Rettungswagen der Hilfsorganisationen ASB, DRK, JUH und MHD. Durch das DRK und die Jugendfeuerwehr werden 25 Verletzte bereitgestellt, welche durch die Wunddarstellungsgruppe des DRK realistisch hergerichtet und geschminkt werden. Die Verpflegung aller an der Übung Beteiligten erfolgt durch die Einheit Stadtmitte der Freiwilligen Feuerwehr. Insgesamt nehmen ca. 150 Kräfte an der Übung teil.

Am Samstag führt die Feuerwehr Mönchengladbach eine Übung nach ABC - Schutzkonzept NRW Teil 3 »Verletzten-Dekontaminationsplatz NRW« durch. Hierbei handelt es sich um ein Konzept der "Überörtlichen Hilfe". Bei einem Schadensereignis mit atomaren, biologischen oder chemischen Gefahrstoffen (ABC-Gefahrstoffen) ist davon auszugehen, dass alle Personen, die sich im näheren Umfeld aufgehalten haben, mit diesen Stoffen verunreinigt (kontaminiert) wurden. Da in einem solchen Fall jede örtliche Gefahrenabwehr an ihre Grenzen stößt, hat das Land dieses Konzept zur "Überörtlichen Hilfe" erarbeitet. Beübt wird ein Verletztendekontaminationsplatz, bei dem 25 Verletzte pro Stunde dekontaminiert werden sollen. Hier kommt ein spezieller Abrollcontainer zum Einsatz.

Am Übungstag wird angenommen, dass in einer Stadt in NRW ein Ziegelbrennofen einer großen Ziegelei explodiert ist. Bei dem Schadensereignis sind viele Menschen mit "Mangan-IV Oxid" kontaminiert worden. Bei "Mangan-IV Oxid" handelt es sich um ein Pulver, welches beim Verschlucken oder Einatmen gesundheitsschädlich ist. Der Stoff muss nach Kontakt mit den Augen und/oder der Haut mit Wasser abgewaschen bzw. abgeduscht werden. In der Leitstelle der Feuerwehr ergeht durch die betroffene Stadt ein Hilfeersuchen in Form der Anforderung eines Verletztendekontaminationszuges 25 NRW (V-Dekon-Z 25 NRW) zur Dekontamination der Verletzten im Rahmen der "Überörtlichen Hilfe". Stattfinden wird die Übung auf der Feuer- und Rettungswache II. Hier treffen sich alle nach städtischem Konzept vorgeplanten Einheiten, führen eine kurze Verbandsfahrt durch und bauen anschließend den Verletztendekontaminationsplatz auf der Feuer- und Rettungswache II auf. In diesem werden dann 25 Verletzte (10 liegend, 15 gehend) in einer Stunde dekontaminiert. Um die Dekontamination ohne Eigengefährdung durchführen zu können, tragen die Einsatzkräfte spezielle Schutzkleidung, so genannt Gebläsefilteranzüge.

Übungsleitung: Oberbrandrat Dietmar Grabinger, Brandamtmann Heinrich Roemgens

Rückfragen bitte an:

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41238 Mönchengladbach
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Fax: 02166/9989-2114
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