Polizei Essen

POL-E: Essen/ Mülheim an der Ruhr: Kontrollmaßnahmen gegen Verkehrssünder und Taschendiebe im Rahmen der "Aachener Erklärung" - Einsatzbilanz

Essen (ots) - 45117 E.-Stadtgebiet/ 45468 MH.-Stadtgebiet: Im Rahmen der Fahndungs- und Kontrolltage nach der "Aachener Erklärung" machte die Polizei Essen gestern Druck gegen Verkehrssünder und Taschendiebe in Essen und Mülheim an der Ruhr. Die Aktion dauerte bis in die späten Abendstunden.

Bei den Verkehrskontrollen am Freitag, 18. Mai, wurden in Essen und Mülheim an der Ruhr insgesamt 283 Fahrzeuge und 251 Personen überprüft. Die Einsatzkräfte ahndeten eine Vielzahl von Verstößen, unter anderem fertigten sie zwei Strafanzeigen wegen Trunkenheit. Außerdem stellten die Beamten 161 Ordnungswidrigkeiten fest.

Die höchste Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit wurde in der Marie-Juchacz-Straße gemessen: Hier war ein Autofahrer mit 100 km/h statt 60 km/h unterwegs. Auch im Innenstadtbereich Mülheims traten Fahrer eindeutig zu stark aufs Gaspedal - hier maßen die Beamten in der Spitze 81 km/h.

Der Einsatzleiter, Polizeidirektor Wolfgang Packmohr, zeigte sich mit dem Ergebnis des Kontrolltages zufrieden: "Integrative Kontrollen sind das A und O der Polizeiarbeit. Durch die sofortige Überprüfung der Verkehrsteilnehmer können neben Verkehrsverstößen sogleich weitere Verstöße bis hin zu Straftaten festgestellt werden, die kriminalpolizeiliche Ermittlungen zur Folge haben. Es sind wieder eine Vielzahl von Verkehrsverstößen zu ahnden gewesen. Neben riskantem und zu schnellem Fahren werden immer noch Handys während der Fahrt benutzt. Viel zu häufig überschätzen sich Autofahrer und fahren auch noch unter dem Einfluss von Drogen und Alkohol."

Mit einer Aktion wie dieser kann die Polizei Essen den Kontrolldruck erhöhen und vor allem auf Gefahren hinweisen. 2017 erlagen fünf Verkehrsteilnehmer ihren Unfallverletzungen. 2624 Menschen verletzten sich. Insgesamt kam es zu 30376 Unfällen im Polizeipräsidium Essen.

Am Freitagmittag war die Polizei Essen auch in einer Kontrollaktion zum Thema Taschendiebstahl unterwegs. Mit der "Mobilen Wache" informierten Beamte des Kriminalkommissariats Kriminalprävention und Opferschutz vor dem Limbecker Platz und gaben zahlreiche Tipps. Taschendiebe nutzen vor allem unübersichtliche Situationen wie das Gedränge in der Innenstadt oder die Situation beim Ein- und Aussteigen im öffentlichen Nahverkehr. Bieten Sie den Tätern keine günstige Gelegenheit! Stellen Sie Taschen nicht unbeaufsichtigt am Boden ab und tragen Sie nur so viel Geld bei sich, wie sie für den Einkauf benötigen.

Parallel zu den Gesprächen mit den Bürgerinnen und Bürgern waren Zivilkräfte an neuralgischen Punkten in der Innenstadt, Steele und Rüttenscheid unterwegs. Mehrere Dutzend Personen wurden überprüft. Im Rahmen dieser Kontrollen wurde eine Strafanzeige wegen des Besitzes von Betäubungsmitteln gefertigt und drei weitere Personen vor diesem Hintergrund vorläufig festgenommen. Sie wurden nach Abschluss der Maßnahmen entlassen.

Das Essener Polizeipräsidium wünscht Ihnen eine schöne und entspannte Pfingstzeit! / AKoe

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