Ex-Ministerin Klaudia Martini verstärkt Branchenkompetenz und Public Affairs bei Nörr

    München (ots) - Die internationale Partnerschaft Nörr Stiefenhofer Lutz verstärkt ihre Bereiche öffentliches Recht und Public Affairs mit Ministerin a.D. (SPD) und Ex-Opel-Vorstand Klaudia Martini (55). Die Rechtsanwältin und Kommunikations-Expertin bringt neben den Erfahrungen aus der Zeit bei Opel umfangreiche weitere Branchenkenntnisse mit ein, namentlich Energie, Verkehr, Chemie und Pharma, Abfall- und Forstwirtschaft. "Für unsere Mandanten speziell in diesen Branchen bedeutet die Verstärkung durch Klaudia Martini ein Zugewinn an Know-how an der Schnittstelle von Recht, Wirtschaft und Politik", sagt Dr. Dieter Schenk, Sprecher der Partnerschaft.

  Mehr als 10 Jahre lang, von 1991-2001, war Martini Staatministerin für Umwelt und Forsten des Landes Rheinland-Pfalz. Zuvor sammelte sie Erfahrung in der bayerischen Verwaltung, als Richterin an den Verwaltungsgerichten Augsburg und München sowie in der Kommunalpolitik. In Ihrer Zeit als Abgeordnete des Bayerischen Landtags beschäftigte sie sich besonders mit Haushaltsrecht. Ein Schwerpunkt von Martinis Tätigkeit als Ministerin war die Vereinfachung und Beschleunigung von Genehmigungsverfahren sowie die Entwicklung kooperativen Verwaltungshandelns. Dieses setzte sie unter anderem mit internationalen Chemie- und Pharmakonzernen und mit der Deutschen Bahn AG um.

    Beim Dosenpfand und der Verpackungsverordnung gelang es Martini dank ihres Talents, über Parteigrenzen hinweg Sachkoalitionen zu schmieden, wirtschaftlich und sachlich sinnvolle, pragmatische Lösungen zu entwickeln. In ihr Ressort fielen überdies wichtige Entscheidungen im Atomrecht sowie der Dialog mit der Energiewirtschaft.Von Martinis Erfahrung mit politisch administrativen Prozessen werden auch Mandanten der Praxisgruppe Public Affairs unter der Leitung des Berliner Nörr-Partners Dr. Dirk Lentfer profitieren. Für die Beratung von Unternehmen, Verbänden oder Gesetzgebern dürfte sich insbesondere ihr Konzept der prospektiven Gesetzesfolgeabschätzung als nützlich erweisen. Dieses setzte sie zusammen mit der Verwaltungshochschule in Speyer etwa beim Entwurf eines neuen Rheinland-Pfälzischen Waldgesetzes um.

    In ihrer Zeit als Vorstandsmitglied der Adam Opel AG steuerte Martini Public Affairs aus der Position der Privatwirtschaft. Sie war zuständig für Unternehmenskommunikation, interne und Produktkommunikation. Dazu zählten auch die Regierungsbeziehungen des Unternehmens. Themen mit wachsender Bedeutung sind nach ihrer Einschätzung Compliance (Beachtung von gesetzlichen Vorgaben) und Reporting (Berichterstattung) von Unternehmen, insbesondere in den Bereichen Sustainability (Nachhaltigkeit) und Corporate Social Responsibility (soziale Verantwortung). "Der Ausgleich zwischen Ökonomie, Ökologie und sozialer Verantwortung wird im Wettbewerb um ein gutes Image immer wichtiger", sagt Martini. Dies gelte insbesondere für börsennotierte Unternehmen.

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