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terre des hommes fordert Stopp der Militärschläge gegen Afghanistan / "Abwurf von Nahrungsmitteln unnütz und gefährlich"

Osnabrück (ots) - Das entwicklungspolitische Kinderhilfswerk terre des hommes appelliert an die Bundesregierung, sich für einen Stopp des Bombardements einzusetzen. Die Angriffe verschärften die sowieso schon katastrophale humanitäre Situation im Land und führten zu einer Eskalation der Gewalt. "Unsere Schwesterorganisation terre des hommes Schweiz in Lausanne unterstützt seit langem Projekte in der Region und fördert nun Hilfsmaßnahmen für Flüchtlingskinder in Peshawar/Pakistan an der Grenze zu Afghanistan. Dort leben über eine Million afghanische Flüchtlinge, unter ihnen viele Kinder. Gerade diese Kinder leiden am meisten unter den Folgen des Krieges in Afghanistan. Für diese Arbeit bitten wir dringend um Spenden", so Wolf-Christian Ramm, Pressesprecher von terre des hommes Deutschland. Reinhard Fichtl, Projekt-Koordinator von terre des hommes Schweiz in Peshawar, kritisiert das Abwerfen von Lebensmittelrationen für die afghanische Bevölkerung als "reine Inszenierung für Fernsehzuschauer". Fichtl weiter: "Diese Abwürfe sind nicht nur unnütz, sondern im Gegenteil sogar sehr gefährlich, insbesondere für Kinder. Afghanistan ist eines der am meisten verminten Länder der Welt, und niemand weiß, wo diese Minen liegen. Für die Menschen besteht die extreme Gefahr, auf der Suche nach abgeworfenen Nahrungsmitteln auf solche Minen zu treten. Hinzu kommt, dass die Abwürfe, die oft über unwegsamem Gebiet landen, nur die Kräftigsten erreichen. Besonders schwache Menschen wie Kinder und Alte gehen leer aus." Fichtl sieht außerdem die Gefahr, dass die Kriegsparteien sich die Nahrungsmittellieferungen aneignen und sie weiterverkaufen, um davon ihre Soldaten zu bezahlen. "Darüber hinaus ist zu bedenken, dass es geradezu lächerlich ist, ein paar Zehntausend Tagesrationen abzuwerfen, wenn rund sieben Millionen Menschen dringend Nahrungsmittel benötigen. Stattdessen müssten die Hilfsorganisationen Zugang zu den Hungernden im Land erhalten", so Fichtl weiter. Zur Unterstützung der Flüchtlingskinder bittet terre des hommes dringend um Spenden. Konto 700, Stichwort: "Afghanistan" Volksbank Osnabrück eG, BLZ 265 900 25 terre des hommes verfügt über das Spendensiegel des DZI (Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen) verantwortlich: terre des hommes-Pressereferat ots Originaltext: terre des hommes Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Für Rückfragen: Ralf Willinger, Telefon: 05 41/71 01-174, Wolf-Christian Ramm, Telefon: 05 41/71 01-158 oder terre des hommes-Pressestelle: 05 41/71 01-126. Interviews mit Reinhard Fichtl in Peshawar können nach Absprache vermittelt werden. Original-Content von: terre des hommes Deutschland e.V., übermittelt durch news aktuell

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