CSU-Landesgruppe

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Holetschek: "Keine übereilte Entscheidung - bei Votum aktuelle Lage berücksichtigen"

Berlin (ots) - Anlässlich der morgigen Sitzung des Nationalen Ethikrates erklärt der kirchenpolitische Sprecher der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Klaus Holetschek: Seit Monaten befassen sich die Experten des von der Bundesregierung eingesetzten Gremiums mit der Frage, ob der Import embryonaler Stammzellen rechtlich und ethisch zulässig sei. Politik, Wissenschaft, Medien und nicht zuletzt die Öffentlichkeit warten mit Spannung auf das für morgen angekündigte Votum. Inzwischen scheint es jedoch fraglich, ob der Ethikrat wirklich gut daran tut, seine Ergebnisse wie geplant zu veröffentlichen. Das jetzt bekannt gewordene Klon-Experiment des Biotech-Unternehmens Advanced Cell Technology (ACT) hat gezeigt, wohin die Forschung an embryonalen Stammzellen führt, nämlich zum Klonen von menschlichen Embryonen, die kurz darauf zum Zweck der Gewinnung ihrer Stammzellen getötet werden. Vor diesem Hintergrund kann der Import embryonaler Stammzellen nicht mehr isoliert betrachtet und bewertet werden. Ich appelliere daher an die Ratsmitglieder, sich ungeachtet der Erwartungshaltung und des Drucks von Politik, Wissenschaft und Medien nun auch noch die Zeit zu nehmen, die aktuelle Lage zu berücksichtigen. Die Menschen in unserem Land haben ein Recht darauf zu wissen, welche Konsequenzen die Forschung mit embryonalen Stammzellen faktisch hat. ots Originaltext: CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Rückfragen bitte an: CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag Pressestelle Tel.: 030/227-52138/52427 Fax: 030/227-56023 Original-Content von: CSU-Landesgruppe, übermittelt durch news aktuell

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