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DIE ZEIT

Schäden an Glocken häufen sich

Hamburg (ots)

Glockenschäden häufen sich in den letzten Jahren.
"In den vergangenen 60 Jahren sind mehr Glocken kaputt gegangen als 
in den 600 Jahren davor", sagt Kurt Kramer, Vorsitzender des 
Beratungsausschusses für das Deutsche Glockenwesen, der ZEIT. 
Vermutlich seien zehn Prozent der rund 90 000 Glocken in Deutschland 
beschädigt. Verantwortlich seien außer Gussfehlern auch die neuen 
harten Stahlklöppel, die vor allem den historischen Glocken stark 
zusetzten. In Hamburg ist die Jahrtausendglocke im Hamburger Michel 
stark beschädigt: Die 7542 Kilogramm schwere Glocke hat einen 37 
Zentimeter langen Riss und muss möglicherweise neu gegossen werden.
Wissenschaftler der Fachhochschule Kempten untersuchen in einem 
mit 1.6 Millionen Euro dotierten EU-Forschungsprojekt, wie solche 
Schäden künftig vermieden oder früher erkannt werden können. Man will
versuchen, von historisch wertvollen Glocken einen "klanglichen 
Fingerabdruck" zu nehmen, mit dem man den Zustand der Glocke 
jederzeit überprüfen kann.
Den kompletten ZEIT-Text der ZEIT Nr. 11 vom 8. März 2007 senden 
wir Ihnen gerne zu.

Pressekontakt:

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Elke Bunse, DIE ZEIT Presse-
und Öffentlichkeitsarbeit (Tel.: 040/3280-217, Fax: 040/3280-558,
E-Mail: bunse@zeit.de)

Original-Content von: DIE ZEIT, übermittelt durch news aktuell

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