DIE ZEIT

Gernot Erler: Bushs Strategie offener Affront gegen europäische Politik

    Hamburg (ots) - Der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion im Bundestag, Gernot Erler, hat die Politik von US-Präsident George Bush in ungewöhnlich scharfer Form kritisiert. In einem Beitrag für die Wochenzeitung DIE ZEIT schreibt Erler, Bush stelle mit seiner Behauptung, dass Iran, Irak und Nordkorea eine "Achse des Bösen" bilden, den bisherigen Erfolg der Anti-Terror-Koalition in Frage.

    "Wer ganze Länder in diese Ecke stellt und mit Krieg bedroht,
entrationalisiert Politik und schafft falsche und gefährliche
Solidarisierung". Die "alttestamentarische Brandmarkung" insbesondere
des Iran sei ein "offener Affront gegen die europäische Politik", die
auf den inneren Wandel des Landes setze. Nach Ansicht Erlers war das
Vorgehen der USA gegen Al-Qaida und Taliban "alternativlos". Dabei
sei aber "kein Modell für die notwendige Fortsetzung des Kampfes
gegen den Terrorismus (...) sichtbar geworden", kritisiert der
SPD-Politiker. Erfolg könne auch "blind machen".
    
    Den kompletten ZEIT-Beitrag (DIE ZEIT Nr. 8, EVT 14.02.2002) zu
    dieser Meldung stellen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
                                                    
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