DIE ZEIT

"Mangel an Toleranz in englischen Medien"
Bestsellerautor Nick Hornby in der ZEIT

    Hamburg (ots) - Nick Hornby, 44, englischer Bestsellerautor,
träumt in der neuen Ausgabe der Wochenzeitung DIE ZEIT von einem
Leben an der Westküste der USA: "Der Mangel an Toleranz, den ich in
England erlebe und der manchmal auf fast widerwärtige Weise spürbar
wird, findet sich vor allem in den Medien, in denen allgemein die
Mentalität des Revolverblattes herrscht."
    
    Hornby weiter: "Für mich ist nicht nur die antiintellektuelle,
sondern auch die intellektuelle Umgebung in Englang problematisch. An
unserer intellektuellen Welt bin ich deswegen nicht übermäßig
interessiert, weil sie sehr akademisch, versnobt, elitär ist. Sie
orientiert sich zuweilen an recht abgenutzten Bildungsinhalten." Er
schätzt Schriftsteller, die entdecken, dass sie genau so sind wie
ihre Leser - nicht besser und nicht schlechter. Er findet: "Das
Beste, was Kunstwerke leisten können, ist es, eine intensive
seelische Verbindung herzustellen zwischen denjenigen, die es
geschaffen haben, und den Leuten, die es wahrnehmen."
    
    Hornbys persönliche Top-Liste seiner Ansprüche an sich selbst: 1.
"Ein besserer Mensch zu werden", 2. "Etwas leichter Spaß haben zu
können, statt ständig nachdenklich, melancholisch oder pessimistisch
zu sein" und 3.: "Ich wünsche mir, noch ruhiger zu werden".
    
    
    Den kompletten ZEIT-Beitrag (DIE ZEIT Nr. 4, EVT 17.01.2002) zu
    dieser Meldung stellen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
        
ots Originaltext: Die Zeit
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