DIE ZEIT

"Es geht nicht darum, aus diesem historischen Gebäude ein Abziehbild zu machen"
Architektin Katrin Cramer zur neuen Farbgebung des Brandenburger Tores

    Hamburg (ots) - "Das Brandenburger Tor war nie ein isoliertes
Objekt, sondern immer Teil des gesamten Stadtkörpers. Von Osten her
gesehen, ist es sehr stark mit dem Pariser Platz verbunden und Teil
dieses Ensembles. Von daher muss das Tor in das Panorama eingebunden
werden, in die Gesamtfassade des Platzes. Es wäre fatal, die
Farbauswahl losgelöst vom Umfeld vorzunehmen. Die Frage nach Kontext
und Wirkung ist hier elementar", sagt Architektin Katrin Cramer.
    
    Cramer: "Es geht nicht darum, irgendeine Lieblingsfarbe
auszusuchen, sondern um die Einbindung dieses Solitärs in das
Gesamtensemble Pariser Platz. Alle vorhandenen Gebäude am Pariser
Platz sind in Naturstein erstellt, das Brandenburger Tor darf
keinesfalls dahinter zurücktreten - im Gegenteil. Die Farbe steht und
fällt allerdings mit der Ausführungsqualität, um eine gewisse
Glaubwürdigkeit zu haben. Letztlich ist alles eine Frage der
sensiblen Feinabstimmung zu den umliegenden Gebäuden
    
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    Das komplette ZEIT-Interview (DIE ZEIT Nr. 41, EVT 02.10.2001) zu
    dieser Meldung stellen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
              
                                                
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