DIE ZEIT

Richard von Weizsäcker fordert Aufnahme Polens in die EU

Hamburg (ots) - Der frühere Bundespräsident Richard von Weizsäcker erinnert an den Warschauer Kniefall von Willy Brandt vor 30 Jahren und fordert die Aufnahme Polens in die EU. In einem Beitrag für die Wochenzeitung DIE ZEIT schreibt Richard von Weizsäcker: "Im Rahmen der Osterweiterung der EU darf und wird es keine erste Gruppe neuer Mitglieder geben, ohne dass Polen dabei wäre. Mit seinem kulturellen Geist, seinem unbeugsamen Freiheitswillen ist Polen ein unverzichtbarer Bestandteil der europäischen Identität." "Es war der Kniefall von Willy Brandt am 7. Dezember 1970", so Weizsäcker weiter, "der den Grundstein im deutsch-polnischen wie im europäischen Bezug schuf. Es war ein unerhörter Vorgang, ein unvorstellbarer Augenblick. Mit dem 7. Dezember 1970 überschritten Polen und Deutsche in ihrem Verhältnis zueinander eine tiefe Talsohle. Nun gilt es, die Osterweiterung der Europäischen Union mit Polen als Mitglied ihrem Ziel zuzuführen: der Vollendung Europas." Diese PRESSE-Vorabmeldung aus der ZEIT Nr. 50/2000 mit Erstverkaufstag am Donnerstag, 7. Dezember 2000 ist unter Quellen-Nennung DIE ZEIT zur Veröffentlichung frei. Der Wortlaut des ZEIT-Textes kann angefordert werden. ots Originaltext: DIE ZEIT Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Für Rückfragen steht Ihnen das Team der ZEIT-Presse- und Public Relations Elke Bunse (Tel. 040/ 3280-217, Fax -558, e-mail: bunse@zeit.de) und Victoria Johst (Tel. 040/3280-303, Fax-570, e-mail:johst@zeit.de) gern zur Verfügung. Original-Content von: DIE ZEIT, übermittelt durch news aktuell

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