DIE ZEIT

Paul Maar, Kinder- und Jugendbuchautor, schreibt in der ZEIT über seine Lehrjahre

Hamburg (ots) - Der Kinder- und Jugendbuchautor Paul Maar, zweimal mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet, schreibt in der jüngsten Ausgabe der Wochenzeitung DIE ZEIT über seine Kindheit. Er gehörte als Träumer zu den Kleineren und Schwächeren und wartete auf die Chance, wie der Prinz im Eisenhans, seinem Vater zu zeigen, was in ihm steckt. Mit fünf konnte er lesen, durfte zu den Drittklässlern und wurde als Vorbild gelobt, was ihm aber nur den Hass der Großen eintrug - er blieb ein Einzelkind. Auf dem Gymnasium in Schweinfurt wurde es anders - "in den Naturwissenschaften blieb ich eine Niete, konnte aber die Fünf in Chemie mit Einsen in Deutsch und Kunst locker ausgleichen." Er genoss Ansehen und mehrte den Ruhm der Schule, "so gewann ich etwa einen Plakatwettbewerb für eine Liederkranz-Aufführung und kümmerte mich um die Deko für den Schulfasching." Er pflegte sein Künstlerimage. Er studierte Freie Malerei an der Stuttgarter Kunstsakademie, wurde Vater, setzte daraufhin auf Sicherheit und belegte Kunsterziehung als Hauptfach. Der tätowierte Hund wurde 1968 sein erstes Kinderbuch. Der Verleger Friedrich Oetinger wollte es herausgeben - "ich ließ ihn jedoch ziemlich von oben herab wissen, daß ich als Nächstes was für Erwachsene schreiben würde." Oetinger wollte aber nur auf Kinderliteratur setzen und hatte Recht. "Ich versprach, weiter für Kinder zu schreiben ... vier Jahre später gab ich den Lehrerberuf auf, um als freier Autor zu arbeiten." Diese PRESSE-Vorabmeldung aus der ZEIT Nr. 50/2000 mit Erstverkaufstag am Donnerstag, 7. Dezember 2000 ist unter Quellen-Nennung DIE ZEIT zur Veröffentlichung frei. Der Wortlaut des ZEIT-Textes kann angefordert werden. ots Originaltext: DIE ZEIT Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Für Rückfragen steht Ihnen das Team der ZEIT-Presse- und Public Relations Elke Bunse (Tel. 040/ 3280-217, Fax -558, e-mail: bunse@zeit.de) und Victoria Johst (Tel. 040/3280-303, Fax-570, e-mail:johst@zeit.de) gern zur Verfügung. Original-Content von: DIE ZEIT, übermittelt durch news aktuell

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