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Leander Haußmann hatte "glücklichste Zeit" in der DDR

Hamburg (ots) - Der Regisseur Leander Haußmann, 50, hat durchaus gute Erinnerungen an die DDR. Seine Zeit am Theater Parchim sei seine "glücklichste Zeit" gewesen, sagte er dem ZEITmagazin. 1986, nachdem er im Unfrieden vom Theater in Gera geschieden war, habe er sein neues Engagement in Parchim angetreten. Als er durch die Stadt ging, sei ihm zunächst schlecht geworden. "Die Leute dort waren nicht gerade vorteilhaft gekleidet." Doch der Eindruck habe sich als Irrtum erwiesen. "Es waren sehr lustige Leute."

Später sei er aus dem Theater Parchim rausgeschmissen worden, weil ein Darsteller das Lied vom kleinen Trompeter, Honeckers Lieblingslied, so auf der Trompete geblasen habe, dass das Publikum lachte, und ein Volkspolizist sich nackt auszog. "Im Saal saßen echte Vopos, um zu stören", erzählte Haußmann, "aber die fanden sich gut dargestellt und klatschten."

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