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Sven Regener findet teure Eintrittsgelder bei Musikveranstaltungen gut

Hamburg (ots) - Der Schriftsteller und Sänger Sven Regener, 48, mag es nicht, wenn Künstler sich "am Hofe der Mächtigen" bewegen. Sich selbst sieht er als Rock 'n' Roller. "Die Freiheit, immer sagen zu können, leck mich am Arsch. Als Schriftsteller definiere ich mich ähnlich. Bei der letzten Feier zum Filmpreis wurde ewig darüber gejammert, dass Sponsoren ausgefallen waren und dass es deshalb auch kein richtiges Essen gab", sagte er dem ZEITmagazin. "In der Musikindustrie verlangt man schon lange für solche Veranstaltungen sehr teure Eintrittsgelder, und das finde ich gut. Man muss nicht immer überall schnorren. Wer selber zahlt, kann auf die Sponsoren pfeifen."

Als Musikproduzent findet Regener die Eigenheiten von Musikern besonders interessant: "Das versuche ich herauszuarbeiten. Manchmal sagen sie am Ende: Du hast eine Freakshow aus uns gemacht. Ich sage, nee, diese Richtung ist dein Weg, nur so wirst du wahrgenommen'. Der Versuch, Mainstream zu machen, nur weil es Erfolg verspricht, geht immer schief."

Der Sänger der Band Element of Crime ist beeindruckt von Lady Gaga. Er sei mit seiner neunjährigen Tochter bei einem Konzert der amerikanischen Popsängerin gewesen: "Bin ja nicht so der Discofreak, aber das war toll. Wie sie mit Pfennigabsätzen Pogo tanzt! Ganz groß!"

Im September erscheint das neue Album von Element of Crime: "Immer da wo du bist bin ich nie".

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Das komplette ZEITmagazin-Interview des ZEITmagazins Nr. 36 vom 27.
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