DIE ZEIT

Christian Kracht lebt von Wasser und Zigaretten

Hamburg (ots) - Nach sieben Jahren Abwesenheit hat sich der Schriftsteller Christian Kracht ("Faserland") mit dem Roman "Ich werde hier sein im Sonnenschein und im Schatten" zurückgemeldet. Dem ZEITmagazin sagte Kracht, dass er vier Jahre lang an dem Werk gearbeitet habe. In dieser Zeit habe er sein Leben grundlegend geändert. Seit einem Jahr sei er verheiratet, und auch mit dem Trinken habe er seitdem aufgehört - er lebe nun von Wasser und Zigaretten: "Hätte ich so weitergemacht, wäre ich in drei Jahren tot gewesen", sagte Kracht.

Ein Teil des Manuskriptes sei ihm während der Arbeitsphase geraubt worden: "Das war in Paraguay, da haben Polizisten mich vergiftet. Ich hatte einige Romankapitel geschrieben und den Laptop im Rucksack dabei. Ein Freund und ich waren in einer Bar, es war spät, dann gingen die Rollläden runter, wir dachten, schön, eine kleine Party. Wir hatten uns mit ein paar Herren ganz angenehm unterhalten, Polizisten. Die schütteten uns dann Rohypnol ins Bier. Es macht, dass man gefügig und willenlos wird. Sie beraubten uns, die Gegend ist bekannt dafür. Der Laptop war weg, ich musste alles neu schreiben."

Den kompletten ZEIT-Text der ZEIT Nr. 41 vom 1. Oktober 2008 senden wir Ihnen für Zitierungen gern zu.

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