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Privatsekretär des Papstes wollte Kartäuser-Mönch werden

Hamburg (ots) - Georg Gänswein, der Privatsekretär des Papstes, wollte ursprünglich nie "Weltpriester" werden. "Ich wollte in einen strengen Orden eintreten. Die Kartäuser haben mich angezogen", sagt er dem ZEITmagazin. Der strenge Kartäuser-Orden ist ein Schweigeorden - wo die Mönche mitten in der Nacht aufstehen, um miteinander Lobgesänge zu singen, und sonst kein Wort untereinander wechseln.

Gänswein erinnert sich: "In einem Kartäuserkloster habe ich einmal bei einem alten Mönch gebeichtet. Ich fragte ihn: 'Vater, was soll ich tun?' Er sagte mir: 'Erst mal mach dein Studium zu Ende. Wenn dann noch Fragen offen sind, komm wieder.' Später wollte ich eine Zeit lang Benediktinermönch werden. Es ist dann mehr und mehr darauf hinausgelaufen, das zu werden, was ich nie sein wollte und jetzt bin: Weltpriester." Ein Priester also, der in der Welt lebt und nicht hinter Klostermauern. Der Sekretär des Papstes verrät dem ZEITmagazin noch einen unerfüllten Traum aus jungen Jahren: "Eigentlich wollte ich zusätzlich Geschichte und Kunstgeschichte studieren."

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