DIE ZEIT

Pianistin Grimaud spürt den "plötzlichen Drang zu verschwinden"

Hamburg (ots) - Die französische Star-Pianistin Hélène Grimaud spürt manchmal den "plötzlichen Drang zu verschwinden". Dieser Drang habe sie nie verlassen, sagt sie im aktuellen ZEITmagazin. Grimaud weiter: "Ich habe Phasen, schwarze Phasen, da bin ich nicht ich selbst."

Die Aufmerksamkeit für ihre Person und ihr jahrelanges Engagement für den Schutz der Wölfe hätten sie manchmal verzweifeln lassen: "Dieses ewige Gerede von der Pianistin und den Wölfen hat mich so genervt, dass ich dachte: Schluss. Aus. Jetzt kommt etwas Neues ... Ein neues Leben." Die Wölfe hätten ihr Leben in den vergangenen Jahren sehr geprägt, jetzt könne sie sich "zum ersten Mal wieder total auf die Musik konzentrieren".

Hélène Grimaud, die während einer Krise im vergangenen Jahr viele Auftritte absagen musste, kritisiert die Musikindustrie. Ein bisschen Krise sei interessant, mit existenziellen Einbrüchen aber wolle die Branche nichts zu tun haben. Inzwischen ist Hélène Grimaud dabei, ihre Ängste zu besiegen, schreibt das ZEITmagazin. Im Herbst erscheint Grimauds erstes Bach-Album.

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