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Schüler-Studium laut Studie ein Erfolgsmodell

Hamburg (ots) - Das so genannte Frühstudium begabter Schüler an Universitäten ist laut einer von der Telekom-Stiftung in Auftrag gegebenen Studie ein Erfolgsmodell, berichtet die ZEIT. Die Jugendlichen "können ihre Interessen vertiefen, lernen, eigenständiger zu arbeiten und werden selbstbewusster", sagt die Osnabrücker Erziehungswissenschaftlerin Claudia Solzbacher. Im Frühstudium besuchen begabte Schüler schon vor dem Abitur Seminare an Universitäten.

Die meisten nutzten das Frühstudium, um herauszufinden, was sie später studieren möchten, ein großer Nutzen angesichts der hohen Quote von Studienabbrechern. Auch die Hochschulen seien zufrieden, die Schüler unterschieden sich in ihren Leistungen kaum vom Durchschnitt ihrer Kommilitonen.

Ein Problem sei jedoch die soziale Schieflage: 71 Prozent der Frühstudierenden stammen aus Akademikerfamilien. Den Grund dafür sieht Claudia Solzbacher in der fehlenden Unterstützung Jugendlicher aus Nichtakademikerfamilien durch die Schulen. Auch die Frühstudierenden beklagen die mangelnde Unterstützung durch die Schulen. "Unsere Untersuchung belegt", sagt die Erziehungswissenschaftlerin, "wie tief der Graben zwischen Schule und Universität immer noch ist."

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Das komplette ZEIT-Interview der ZEIT Nr. 25 vom 12. Juni 2008 senden
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