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Porsche-Chef Wiedeking will nicht durch neues VW-Gesetz "bestraft werden"

Hamburg (ots) - Porsche-Chef Wendelin Wiedeking hat sich vehement dagegen ausgesprochen, das umstrittene und in Teilen für rechtswidrig erklärte VW-Gesetz zu erneuern. Gesetze dürften nicht gemacht werden, "um einem einzelnen Investor zu schaden", schreibt Wiedeking in der ZEIT.

Es lasse sich "absolut nicht nachvollziehen, weshalb ausgerechnet Porsche im Falle einer Übernahme der Stimmrechtsmehrheit beim Volkswagen-Konzern in seinen Eigentumsrechten und seiner unternehmerischen Entscheidungsfreiheit eingeschränkt werden soll", schreibt Wiedeking. Porsche habe sich an VW auch beteiligt, um den Konzern vor Hedgefonds zu schützen und als starken industriellen Partner für Porsche zu erhalten. "Und dafür wollen wir nicht bestraft werden."

Wiedeking räumt ein, dass das Land Niedersachsen möglicherweise einen Vorteil davon habe, wenn es bei VW weiterhin eine Sperrminorität von 20 Prozent der Aktienstimmrechte gebe. Der Belegschaft nütze das aber nicht.

Auf den Streit mit dem VW-Betriebsrat geht Wiedeking nicht ein. Aber: "Auch wenn wir unseren Anteil am VW-Konzern auf über 50 Prozent aufstocken sollten, werden wir die bestehenden Arbeitnehmerrechte selbstverständlich ohne Einschränkung respektieren."

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