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CDU und SPD wollen nicht über Schulstruktur streiten

Hamburg (ots) - Die Debatte um die Schulstruktur soll nach Ansicht der beiden führenden Bildungspolitiker von Union und SPD nicht ins Zentrum der Bildungspolitik gestellt werden. Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) und der Berliner Bildungssenator Jürgen Zöllner (SPD) zeigten sich in einem Gespräch mit der ZEIT in diesem Punkt einig.

Wer nur über Strukturen rede, so Annette Schavan, versetze dem Bildungssystem erneut einen Schlag. "Am Ende würde dann wieder die Qualitätsfrage in den Hintergrund gedrängt werden, wie bei der Gesamtschuldebatte in den siebziger Jahren." Auch Jürgen Zöllner hält es für "verhängnisvoll, den Streit um die Schulstruktur ins Zentrum zu rücken. Aber auch hier stehen ja die Zeichen auf Entspannung", sagt Zöllner. "In Hamburg etwa haben sich CDU und SPD auf den Kompromiss eines Zweisäulenmodells geeinigt: Erhalt des Gymnasiums und Zusammenlegung unter anderem der Haupt- und Real- und Gesamtschulen."

Schavan und Zöllner gelten als die erfahrensten Bildungspolitiker ihrer Parteien. Bevor es beide nach Berlin zog, Schavan im Jahr 2005, Zöllner im Jahr 2006, haben sie sich als langjährige und erfolgreiche Kultusminister in Baden-Württemberg (Schavan) und Rheinland-Pfalz (Zöllner) einen Namen gemacht.

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