Tchibo GmbH

Ein Projekt macht Schule
Tchibo unterstützt Schulprojekt in Benin (mit Bild)

Tchibo startet gemeinsam mit der Aid by Trade Foundation ein Schulprojekt im afrikanischen Benin. Erste Maßnahme in diesem Jahr ist die Bereitstellung von 10.000 Schuluniformen, die aus verantwortlich erzeugter Baumwolle der Cotton made in Africa Initiative vor Ort hergestellt worden sind. Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle ...

Hamburg (ots) - Tchibo startet gemeinsam mit der Aid by Trade Foundation ein Schulprojekt im afrikanischen Benin. Das Public Privat Partnership (PPP) Projekt, das im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH und der Deutschen Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG) ab Juli durchgeführt werden soll, hat vor allem ein Ziel: Sowohl die schulische Infrastruktur als auch die Unterrichtsqualität in sechs Gemeinden des Landes zu verbessern. Erste Maßnahme in diesem Jahr ist die Bereitstellung von 10.000 Schuluniformen, die aus verantwortlich erzeugter Baumwolle der Cotton made in Africa Initiative vor Ort hergestellt worden sind.

Für über 20 Millionen Menschen in Afrika ist der Baumwollanbau die Haupteinnahmequelle. Dabei fehlt Bauern in den Baumwollanbaugebieten südlich der Sahara häufig das Know-how für eine effiziente und umweltverträgliche Baumwollproduktion. Böden, Grundwasser und die Gesundheit der Menschen vor Ort können durch unsachgemäßen Anbau (vor allem durch nicht sachgerechten Einsatz von Pflanzenschutzmitteln) stark beeinträchtigt werden. Auch auf die Qualität und Menge der geernteten Baumwolle wirkt sich das fehlende Wissen negativ aus: Die Folge eine wirtschaftlich ungewisse Zukunft - nicht nur für die Baumwollbauern, sondern auch für deren Familien. Auch Benin, das Land zwischen Burkina Faso, Togo und Nigeria, in dem Baumwolle zu den traditionellen Anbaufrüchten gehört, zählt zu den ärmsten Regionen der Welt. Etwa ein Drittel der Bevölkerung lebt in extremer Armut. Für viele Kinder bleibt der Schulbesuch ein Wunschtraum, da Geld für die Schuluniform fehlt, das Unterrichtsmaterial nicht bezahlt werden kann oder der Weg zur Schule zu weit ist. Hinzu kommt, dass viele Schulen in einem schlechten Zustand sind: Es gibt zu wenige Bänke, oft keine Tische, zu wenig Bücher.

Ein Projekt macht Schule

Jetzt macht ein Projekt Schule - und dies wortwörtlich! Die Verbesserung der schulischen Infrastruktur und der Unterrichtsqualität sind die Ziele eines neuen Public Private Partnership (PPP) Projektes. Gemeinsam mit der Aid by Trade Foundation (AbTF), der Deutschen Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG), der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) und der Baumwollgesellschaft I.C.A. sowie einer örtlichen Cotton made in Africa Bauernstiftung beteiligt sich Tchibo an diesem Schulprojekt. Dieses wird in sechs Gemeinden (Cobly, Djougou, Kerau, Koaundé, Materi und Pehonco) durchgeführt. Das Projekt hat eine Laufzeit von drei Jahren und startet im Juli 2010. Dabei werden folgende Maßnahmen umgesetzt:

   -       Die Bereitstellung von mindestens 30.000 Schuluniformen 
           und 10.000 Schulbüchern für Grundschüler,
   -       Der Aufbau von sechs neuen Schulgebäuden mit Modulen von 
           jeweils drei Klassen,
   -       Die Installation von Stromanschlüssen, bzw. Solarstrom in 
           zehn Schulen um den Kindern ein Lernen bei guten 
           Lichtverhältnissen zu ermöglichen, sowie
   -       Die Errichtung und Ausstattung von zehn Schulkantinen, 
           verbunden mit eigenen Gemüsegärten und Trinkwasserbrunnen 
           zur optimalen Ernährung der Schüler und zur Vermittlung 
           von ökologischen Grundwissen. 

Im ersten Jahr steht die Bereitstellung von 10.000 Schuluniformen im Fokus.

Schulprojekt geht Hand in Hand mit "Cotton made in Africa"

Das Schulprojekt ist eine Ergänzung zu der im Jahr 2005 gegründeten Initiative "Cotton made in Africa" (CmiA) der Stiftung Aid by Trade Foundation. CmiA gibt afrikanischen Baumwollbauern Hilfe zur Selbsthilfe bei der Produktion umwelt- und sozialverträglicherer und damit international wettbewerbsfähiger Qualitätsbaumwolle. Die Initiative hat es sich zum Ziel gesetzt, Erträge und Absatzchancen für afrikanische Baumwolle aus den Ländern Benin, Burkina Faso, Mosambik und Sambia nachhaltig zu verbessern und einen umweltverträglicheren Anbau zu unterstützen. Der Kauf eines Produkts aus dieser besonderen Baumwolle trägt aktiv zum Gelingen der Initiative und zur Verbesserung der Lebensqualität vieler afrikanischer Kleinbauern und Familien bei. Erkennbar sind diese Produkte an ihrem roten Gütesiegel "Cotton made in Africa".

Tchibo ist größter Abnehmer von "Cotton made in Africa"

Tchibo unterstützt das Projekt seit 2008. Weit über drei Millionen T-Shirts, Tuniken und andere Textilien hat Tchibo bereits aus der Baumwolle Cotton made in Africa gefertigt (in 2009 waren es ca. 2,7 Mio. Teile). Damit ist das Unternehmen derzeit der weltweit größte Abnehmer der Baumwolle aus Afrika. Ab dem 9. Juni gibt es bei Tchibo eine bunte Mode-Kollektion, inspiriert von den Farben Afrikas. Sämtliche Baumwollanteile der Kollektion sind aus Baumwolle "Cotton made in Africa" gefertigt.

Über Tchibo:

Tchibo steht für ein einzigartiges Geschäftsmodell: Es verbindet höchste Röstkaffeekompetenz, Kaffeegenuss in den eigenen Coffee Bars und eine innovative, wöchentlich wechselnde Gebrauchsartikelvielfalt mit Dienstleistungen wie Reisen, Mobilfunk- und Finanzangebote. Mit seinen weltweit über 11.000 Mitarbeitern erzielte das Unternehmen 2009 einen Umsatz von 3,16 Milliarden Euro. Dabei verfügt es über ein Multichannel Vertriebssystem mit eigenen Filialen, flächendeckender Präsenz im Handel und starkem Internet- und Versandhandel. Tchibo ist weltweit der viertgrößte Kaffeeproduzent, Röstkaffee-Marktführer in vier europäischen Ländern (Deutschland, Österreich, Polen, Tschechien) und führend im europäischen Außer-Haus-Markt für Kaffee.

Über die Aid by Trade Foundation:

Die Stiftung Aid by Trade Foundation wurde im Jahr 2005 von dem Unternehmer Dr. Michael Otto ins Leben gerufen und hat ihren Sitz in Hamburg. Um durch den Erhalt lebenswichtiger Ressourcen, die Zukunftsfähigkeit folgender Generationen zu sichern, will die Stiftung gemeinsam mit Partnern aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und NGOs einen Beitrag zu Armutsbekämpfung und Umweltschutz in Entwicklungsländern und speziell in Afrika leisten. Durch die Unterstützung des regionalen, nachhaltigen Anbaus land- und forstwirtschaftlicher Produkte soll eine Verbesserung der Entwicklungszusammenarbeit in Afrika erzielt werden. Näheres über Cotton made in Africa, die derzeit größte Initiative der Stiftung finden Sie unter www.cottonmadeinafrica.org .

Über die DEG - Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH: Die DEG, ein Unternehmen der KfW Bankengruppe, finanziert Investitionen privater Unternehmen in Entwicklungs- und Schwellenländern. Als einer der größten europäischen Entwicklungsfinanzierer setzt sie sich für den Ausbau privatwirtschaftlicher Strukturen ein, um zu nachhaltigem Wirtschaftswachstum und besseren Lebensbedingungen beizutragen. Weitere Informationen finden Sie unter www.deginvest.de

Über die GTZ:

Als weltweit tätiges Bundesunternehmen der internationalen Zusammenarbeit für nachhaltige Entwicklung unterstützt die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH die Bundesregierung bei der Verwirklichung ihrer entwicklungspolitischen Ziele. Sie bietet zukunftsfähige Lösungen für politische, wirtschaftliche, ökologische und soziale Entwicklungen in einer globalisierten Welt und fördert komplexe Reformen und Veränderungsprozesse auch unter schwierigen Bedingungen. Ihr Ziel ist es, die Lebensbedingungen der Menschen nachhaltig zu verbessern. Weitere Informationen finden Sie unter www.gtz.de.

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