Playboy

Deutscher Mafia-Experte erhebt schwere Vorwürfe: Bundesregierung deckt Russen-Mafia

München (ots) - Der anerkannte Mafia-Experte Jürgen Roth erhebt in der neuesten Ausgabe des deutschen PLAYBOY schwerste Vorwürfe gegen die Bundesregierung. Seiner Ansicht nach deckt sie bewußt die Aktivitäten der Russen-Mafia in Deutschland. "Bundeskanzleramt: Untersuchungen beenden!" Roth zum PLAYBOY: "Der Bundesnachrichtendienst (BND) wollte sich beispielsweise intensiv daum kümmern, wie die Russenmafia und andere kriminelle Organisationen in Luxemburg Geld waschen. Aber kaum hatte der BND losgelegt, kam aus dem Bundeskanzleramt der Befehl: Hände weg von Luxemburg! Die Untersuchungen sofort beenden!" "Ermittlungen unerwünscht" Auf die Frage des PLAYBOY, welches Motiv hinter diesen Anweisungen stecken könnte, antwortet Roth, die deutsche Regierung wolle keine Spannungen mit der russischen Regierung provozieren. Roth wörtlich: "Es geht um wirtschaftspolitische Interessen, um Rohstoffe, um Erdöl. Russland ist ein wichtiger Partner, und deshalb sind Ermittlungen unerwünscht, die die Verwicklung der russischen Regierung in kriminelle Aktivitäten nachweisen." "Beamte werden zurückgepfiffen" Der Mafia-Experte bekräftigt im Verlauf des PLAYBOY-Interviews seine Vorwürfe gegen die Bundesregierung. Roth wörtlich: " Ich glaube, im Kanzleramt weiß man genau Bescheid über die Mafia-Connections höchster russischer Regierungskreise." Und mit der russischen Regierung wolle man es sich nicht verderben. Roth: "Deshalb werden plötzlich Ermittlungen eingestellt oder Beamte zurückgepfiffen." "Man will sich an Putin nicht die Finger verbrennen" Der Mafia-Experte Roth nennt im neuen PLAYBOY ein weiteres konkretes Beispiel: "In der Nähe von Frankfurt sitzt eine Aktiengesellschaft, die mit Immobilien handelt. Dieses Unternehmen wird des Kapitalanlagebetrugs und der Geldwäsche beschuldigt. Im Beirat der Firma saß, bis er Präsident wurde, Wladimir Putin." Es gebe gegen dieses Unternehmen zwar momentan Vorermittlungen, "aber mehr wird nicht passieren, weil man sich...wegen Putin nicht die Finger verbrennen will." Der Big Boss? Indirekt Putin Dem russischen Präsidenten Putin wirft Roth vor, die Russenmafia zumindest indirekt zu decken. Roth: "Ohne die Duldung oder Unterstützung des russischen Geheimdienstes könnten die Syndikate nicht funktionieren." PLAYBOY: "Wer ist der Big Boss?" Roth: "Wer der Geheimdienstchef ist? Früher war es Boris Jelzin, momentan Putin." Roth ein weiteres Mal bekräftigend: "Wer kontrolliert den KGB? Wer kontrolliert den Geheimdienst? Wladimir Putin. Und was unternimmt Putin gegen die kriminellen Autoritäten? Meines Erachtens nichts Aufsehenerregendes." "Geld deutscher Steuerzahler landet auf Mafia-Konten" Die Russenmafia bereichert sich nach Ansicht des Experten Jürgen Roth, wo immer sie kann - zum Beispiel "auch bei Krediten des internationalen Währungsfonds" und dem "Geld, das der deutsche Steuerzahler aufgebracht hat." Roth weiter: "Bis zu 40 Prozent des Geldes, das wir gezahlt haben, verschwand auf den Konten der Mafia-Paten und Oligarchen." Und weiter: "Schätzungen zufolge handelt es sich um eine Summe von bis zu 30 Milliarden Mark!" Mafia-Experte: "Bin Todesdrohungen gewohnt" Auf die Frage des deutschen PLAYBOY, ob er in Anbetracht seiner brisanten Enthüllungen nicht um sein Leben fürchte, antwortet der Mafia-Experte: "Ich bin Todesdrohungen gewohnt." Und weiter: "Mafia-Kreise haben schon offen über meine Liquidierung diskutiert." Diese Meldung ist unter Quellenangabe PLAYBOY zur Veröffentlichung frei. ots Originaltext: Playboy Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Rückfragen bitte an: Chefredaktion PLAYBOY Tel.: 089/6786-7400 Original-Content von: Playboy, übermittelt durch news aktuell

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