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Jauch: Politiker von grundlegenden Reformen Lichtjahre entfernt / Angriffe auf Fischer wegen Erinnerungslücken im Zusammenhang mit mangelhafter Erinnerung an Wohngemeinschaftszeit "reiner Polit-Klamauk"

    München (ots) - TV-Moderator Günther Jauch hat den Politikern Entscheidungsschwäche vorgeworfen. "Ich kreide den Politikern an, dass sie regelmäßig den Lobbyisten nachgeben, dass sie Geiseln ständig vor der Tür stehender Wahlen sind, kurzum: Dass sie andauernd auf irgendjemanden Rücksicht nehmen müssen und faule Kompromisse schließen", sagte Jauch in einem Interview des Magazins "Playboy". "Von grundlegenden Reformen und Weichenstellungen sind wir deshalb noch Lichtjahre entfernt." Er glaube nicht, dass sich die Politik einer Unions-Regierung maßgeblich von Rot-Grün unterscheiden würde. Der Medien-Profi sieht mit Respekt, wie Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) in der Lage ist, "auch berechtigter Kritik aus dem Wege zu gehen". Schröder mache seinen Job unter dem Gesichtspunkt der Öffentlichkeitsarbeit "sehr, sehr gut".

    Kritisch äußerte sich Jauch zu den Angriffen auf Bundesaußenminister Joschka Fischer (Grüne) in Zusammenhang mit dessen Erinnerungslücken an die Zeit vor 30 Jahren. "Dass man den Außenminister angreift oder gegen ihn ermittelt, weil er sich nicht daran erinnert, wer vor 30 Jahren mal in seiner Wohngemeinschaft übernachtet oder gefrühstückt hat, finde ich ausgesprochen lächerlich und absurd", erklärte der Moderator. Das sei "reiner Polit-Klamauk".

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