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Verlagsgruppe Deutscher Fachverlag: Trotz Anzeigenrückgang Marktposition behauptet
Geschäftsjahr 2001: Umsatz sinkt um 5,1 Prozent auf 133,5 Mio. Euro
Auslandsgeschäft bleibt stabil

    Frankfurt am Main (ots) - Nach Jahrzehnten beständigen Wachstums verzeichnet die Verlagsgruppe Deutscher Fachverlag, Frankfurt am Main, für das Jahr 2001 erstmals - gemäß dem Branchentrend - einen moderaten Rückgang des Gesamtumsatzes um 5,1 Prozent auf 133,5 Mio. Euro. Stabiler zeigten sich die ausländischen Märkte. Die Tochtergesellschaften in Österreich und Italien konnten das Jahr mit Pluszahlen abschließen.          Mit diesem Ergebnis hat sich der Verlag, mit rund 95 Titeln eines der größten konzernunabhängigen Fachpresseunternehmen in Deutschland, vor dem Hintergrund erheblicher Turbulenzen im Medienmarkt bei der Umsatz- und Ergebnisentwicklung gut behauptet. Im vergangenen wie im laufenden Geschäftsjahr schreibt das Unternehmen schwarze Zahlen. Die Konzentration auf qualitativ hochwertige Fachkommunikation - das Kerngeschäft des Verlages - wird die Marktposition für die Zukunft sichern. Die aktive Investitionspolitik wird auch 2002 fortgesetzt.          Nach dem außerordentlich erfolgreichen Geschäftsjahr 2000, das ein Ausnahmejahr für die gesamte Verlagsbranche war, ging der Umsatz 2001 um 5,1 Prozent auf 133,5 Mio. Euro zurück. Die Inlandsumsätze beliefen sich 2001 auf 107,2 Mio. Euro (- 5,7 %), die Umsätze der ausländischen Tochtergesellschaften lagen bei 26,3 Mio. Euro (- 2,6 %). Während die Vertriebsumsätze stabil blieben, ging das Anzeigengeschäft um 8,7 Prozent auf 93,9 Mio. Euro zurück. Darin spiegelt sich die allgemeine Anzeigenentwicklung der Medien im vergangenen Jahr wider. Die Verlagsgruppe beschäftigte im In- und Ausland 840 Mitarbeiter, zehn weniger als 2000.          Die Titel konnten insgesamt ihre Position im Anzeigen- und Lesermarkt ausbauen. Der Vertriebsumsatz blieb 2001 wie schon im Jahr zuvor stabil. Dies belegt, dass die permanenten Investitionen in die Redaktionen sowie in die Qualität des Auftritts der Objekte vom Markt honoriert werden.          Trotz der nicht ganz befriedigenden Entwicklung der Erlöse wird 2002 die aktive Investitionspolitik fortgesetzt. Mit der Übernahme von 30 Prozent der Anteile am Verlag Recht und Wirtschaft GmbH, Heidelberg, zum 01. Januar 2001 erfolgte ein wichtiger Schritt in ein erweitertes verlegerisches Geschäftsfeld. Es ist vertraglich geregelt, dass die Anteile zu 100 Prozent übernommen werden. Der Gesamtumsatz des Verlages Recht und Wirtschaft GmbH, einschließlich der Tochtergesellschaften I.H. Sauer-Verlag GmbH und Heidelberger Fachbücherei GmbH, betrug im Jahr 2001 rund 6,5 Mio. Euro.          Obwohl die Verlagsgruppe das kontinuierliche Wachstum nicht fortsetzen konnte, steht sie in einem schwierigen Umfeld stabil und für die Zukunft gut gerüstet da. Fachkommunikation hat auch weiterhin Konjunktur. Das Flaggschiff des Verlages, die Lebensmittel Zeitung, eine der umsatzstärksten deutschen Fachzeitschriften, meldet für das erste Quartal 2002 einen Zuwachs der Anzeigenumsätze.          Mit der Lebensmittel Zeitung, der TextilWirtschaft und HORIZONT kann der Deutsche Fachverlag weiterhin als einziger Verlag drei Titel unter den zehn umsatzstärksten deutschen Fachzeitschriften platzieren. Die drei Objekte repräsentieren rund 40 Prozent des Gesamtumsatzes der Verlagsgruppe. Alle verfolgen eine klare Branchenausrichtung.          Die Lebensmittel Zeitung (mit den Objekten der Dachmarke LZ Spezial und LZ Direkt), verbuchte im vergangenen Jahr einen Umsatzrückgang um 6,1 Prozent auf 26,3. Mio. Euro. Die LZ, mit einer abonnierten Auflage von rund 31.000 Exemplaren, steht für einen Umsatz von 24,7 Mio. Euro.          HORIZONT als Fachzeitung für Marketing, Medien und Werbung hat ebenso den Rückgang der Werbekonjunktur bei den Umsätzen gespürt. Der Rückgang belief sich für den Bereich auf 21,1 Prozent, der Umsatz lag für 2001 bei 11,6 Mio. Euro.          Auch die TextilWirtschaft spürt den allgemeinen Branchentrend. Der Bereich TextilWirtschaft (mit den Objekten der Dachmarke) hat 2001 einen Gesamtumsatz von 23,3 Mio. Euro erzielt (- 10,4 %). Der Titel TextilWirtschaft steht für einen Gesamtumsatz von 20,3 Mio. Euro (Vorjahr: 23,2 Mio. Euro).          Der Verlagsbereich Technische und Textiltechnische Fachzeitschriften verzeichnete einen Umsatzrückgang von 5,7 auf 5,2 Mio. Euro. CYbiz, Fachmagazin für Erfolg mit E-Commerce, das seit Januar 2000 monatlich erscheint, hat sich in einem ausgesprochen schwierigen Umfeld behauptet. Eine Reihe von Titeln in diesem Segment sind inzwischen vom Markt verschwunden. Der Umsatz stieg um 5,3 Prozent auf 2,0 Mio. Euro. Die verbreitete Auflage liegt bei rund 35.000 Exemplaren.          Der Verlagsbereich Hotellerie-Fachzeitschriften bzw. der Außer-Haus-Markt steht in einem ebenfalls schwierigen Umfeld stabil da. Der Gesamtumsatz ging um 1,6 Prozent auf 6,1 Mio. Euro zurück. Besonders das englischsprachige Objekt food service europe ist kräftig gewachsen.          Eine Reihe weiterer Zeitschriftensegmente des Hauses hat sich auch im Jahre 2001 stabil gehalten, zum Teil Pluszahlen erwirtschaftet. Ein Beispiel ist der m+a Verlag für Messen, Ausstellungen und Kongresse. Die Fleischfachzeitschriften erreichten bei einem Gesamtumsatz von 6,8 Mio. Euro ein Plus von 6,2 Prozent. Dieser Zuwachs ist unter anderem bedingt durch die Messe in Frankfurt mit einem nur alle drei Jahre publizierten Messekatalog. Durchaus zufrieden ist der Verlag mit dem Online-Geschäft. Der Umsatz der 17 Lines stieg um 3 Prozent auf 2,1 Mio. Euro. Die Ergebnissituation verbessert sich kontinuierlich.          Im Ausland, insbesondere in Österreich und Italien, liefen die Dinge im Jahre 2001 stabiler. Die Zeitschrift fashion in Mailand und der Manstein-Verlag schließen mit Pluszahlen gegenüber den Umsätzen von 2000 ab. Der Manstein-Verlag, seit Anfang des Jahres 2001 eine hundertprozentige Tochter der Verlagsgruppe Deutscher Fachverlag, steigerte seinen Gesamtumsatz um 21,1 Prozent auf 9,2 Mio. Euro. Die Mailänder Tochtergesellschaft Edizioni Ecomarket meldet einen Zuwachs um 15,0 Prozent auf 4,6 Mio. Euro. Positiv haben sich auch die Geschäfte in unseren Verlagen in Budapest und Prag entwickelt.

    
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