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"Expats" bleiben im Ausland - Nur wenige Unternehmen holen Mitarbeiter vorzeitig zurück

Frankfurt am Main (ots) - PwC-Umfrage: Jedes fünfte Unternehmen will ins Ausland entsandte Mitarbeiter vorzeitig abberufen / Hohe Rückführungskosten bieten kurzfristig kaum Einsparpotenzial / Langfristig dürfte Zahl der Expatriates weiter steigen

Ungeachtet der Wirtschaftskrise lassen die meisten in Deutschland tätigen Unternehmen ihre ins Ausland entsandten Mitarbeiter vor Ort. Nur gut jedes fünfte befragte Unternehmen holt zumindest einige seiner so genannten Expatriates früher als geplant zurück, wie aus einer Umfrage der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) hervor geht. Zur Begründung führt die Hälfte dieser Unternehmen einen Umsatzrückgang bzw. beabsichtigte Einsparungen an. Vier von zehn Unternehmen passen ihre Entsendekonditionen an die geänderten Markterfordernisse an.

"Für die große Mehrzahl der befragten Unternehmen ist die Abberufung von Expatriates zumindest derzeit keine Option. Angesichts von Rückführungskosten, die bei interkontinentalen Auslandseinsätzen sehr schnell im deutlich fünfstelligen Bereich liegen können, ließe sich allenfalls langfristig Geld sparen. Zudem müsste für die ins Ausland entsandten Mitarbeiter ein lokaler Ersatz gefunden werden. Unternehmen holen Expatriates daher meist dann zurück, wenn die Auslandsaktivität insgesamt in Frage steht", erläutert Nicole Fischer, Personalexpertin bei PwC.

An der Umfrage beteiligten sich 51 international tätige Unternehmen. Jedes vierte hat derzeit zwischen 100 und 500 deutsche Mitarbeiter an Auslandsstandorten, jedes zehnte zählt mehr als 500 Expatriates.

Zahl der Expatriates steigt weiter

Obwohl die Entsendung von Mitarbeitern in der Regel mit hohen Kosten verbunden ist, dürfte es in Zukunft kaum weniger Expatriates geben. So gehen 40 Prozent der befragten Unternehmen davon aus, dass sie künftig mehr Beschäftigte zur Arbeit an Auslandsstandorte schicken. Gegenteiliger Ansicht sind nur acht Prozent, während gut die Hälfte der Befragten mit einer in etwa gleich bleibenden Zahl der Expatriates rechnet. Einige Teilnehmer differenzieren dabei und sehen kurzfristig zwar einen Rückgang der Auslandseinsätze, langfristig erwarten sie einen Anstieg.

Rund 40 Prozent der Unternehmen wollen ihre Entsendekonditionen verändern, wobei es zumindest einigen ausdrücklich nicht um Kostensenkungen geht. Jeder dritte Befragte will Expatriates zu lokalen Konditionen im Ausland beschäftigen und so Ausgaben für in der Vergangenheit oft attraktive entsendebezogene Zusatzleistungen einsparen. Jedes fünfte Unternehmen plant eine Verkürzung der Entsendezeiträume.

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