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BARMER kritisiert Hartmannbund wegen unseriöser und böswilliger Informationspolitik

Wuppertal (ots) - Sechs Tage, nachdem das Bundesversicherungsamt eindeutig festgestellt hatte, dass Geldanlagen der Sozialversicherungsträger sicher sind und verantwortungsbewusst angelegt wurden, meldet sich der Hartmannbund in einer Pressemitteilung zu Wort, um die Bundesgesundheitsministerin aufzufordern, zu angeblichen Kassenverlusten durch spekulative Anlagen Stellung zu nehmen.

Da zu diesem Zeitpunkt absolut klargestellt war, dass keinerlei Schäden durch Anlagen bei der deutschen Tochter von Lehman Brothers vorliegen und die in Rede stehende Summe bereits durch den Einlagensicherungsfonds inkl. Zinsen abgedeckt ist, kritisiert der BARMER-Vorstandsvorsitzende dieses Vorgehen als geradezu böswillig. Dr. Johannes Vöcking: "Wenn die Pressestelle des Hartmannbundes wesentliche Entwicklungen verschläft und durch Falschinterpretationen die Bevölkerung aufzuwiegeln versucht, verabschiedet sich dieser Ärzteverband als ernstzunehmender Gesprächspartner. Das Vorgehen kann nur als niederträchtig bewertet werden." Zum Zeitpunkt seiner Pressemitteilung habe der Vorsitzende Winn wissen müssen, dass es keine finanziellen Schäden bei den von ihm genannten Krankenversicherungen durch spekulative Investitionen gibt. Vöcking: "Das ist kein Gewinn für die Gesprächskultur. Vielleicht müssen einige Hartmannbund-Akteure krank geschrieben werden, wenn sie dem wahren Geschehen nicht mehr folgen können."

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