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BARMER-Gesundheitsreport 2008: Kurzzeiterkrankungen dominieren Fehlzeiten

Wuppertal (ots) - Kurzzeiterkrankungen zwischen einem und drei Tagen hatten 2007 mit 35,8 Prozent den größten Anteil an den Fehlzeiten der BARMER-Mitglieder. Das zeigt die Auswertung von 2,73 Millionen Fällen von Arbeitsunfähigkeit der Mitglieder der größten deutschen Krankenkasse für den BARMER-Gesundheitsreport 2008. Insgesamt blieb der Krankenstand 2007 mit 3,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr unverändert niedrig. Auch die durchschnittliche Krankheitsdauer liegt mit 13,5 Tagen auf dem Vorjahreswert. Einen besonderen Schwerpunkt widmet der Gesundheitsreport in diesem Jahr der "Rückengesundheit".

Hintergrund dafür: Muskel-Skelett-Erkrankungen nehmen nach wie vor eine Spitzenstellung im Arbeitsunfähigkeitsgeschehen ein. Fast jeder vierte Arbeitsunfähigkeitstag, so die BARMER, gehe auf Erkrankungen des Bewegungsapparates zurück. "Da Rückenschmerzen häufig multikausal verursacht sind, gibt es kein Patentrezept zur Rückengesundheit. Wir unterstützen mit qualifizierten Programmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung und gezielten Rückentrainings unsere Versicherten dabei, Rückenschmerz zu vermeiden. Mehr Bewegung im Alltag ist das A und O für einen gesunden Rücken", betont Birgit Fischer, stellvertretende Vorstandsvorsitzende der BARMER.

Nach den Muskel- und Skeletterkrankungen (2007: 23,5 %, 2006: 23,4 %) waren die psychischen Erkrankungen (15,8 %, 14,4 %) und Krankheiten der Atemwege (15,1 %, 15,5 %) die häufigsten Krankheitsgruppen. Der komplette BARMER-Gesundheitsreport 2008 wird im April vorliegen. Interessenten können ihn dann unter www.barmer.de/unternehmen finden.

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Susanne Uhrig, Telefon 018 500 99 14 21
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