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Flugunfall eines Eurofighters mit einem Learjet

Berlin (ots) - Entgegen anderslautender Berichterstattung ist die folgende Sachdarstellung nach wie vor gültig.

Die Flugunfalluntersuchungen unter Leitung der Staatanwaltschaft Arnsberg und der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen dauern an. Die Abteilung Flugsicherheit in der Bundeswehr unterstützt die Untersuchung begleitend.

Neue Erkenntnisse liegen uns nicht vor.

Darstellung des Sachverhalts:

Bei einer geplanten gemeinsamen Übung von zwei Eurofighter des Taktischen Luftwaffengeschwaders 31 "Boelcke" mit einem Learjet der Gesellschaft für Flugzieldarstellung GmbH (GFD) kam es am 23. Juni 2014 um 14:40 Uhr zu einer Kollision des Learjet mit einem der beiden Eurofighter.

Ziel der Übung war das Abfangen des Learjets durch die Eurofighter, die Identifizierung und visuelle Kontaktaufnahme sowie die anschließende Führung zu einem sicheren Landeplatz.

Beim Einleiten der letzten Übungsphase, der Einleitung einer Linkskurve kam es aus bisher noch unbekannten Gründen zum Zusammenstoß. Der Learjet stürzte nahe der Ortschaft Olsberg ab. Meldungen zu Personenschäden unbeteiligter Dritter liegen nicht vor. Ebenso wenig ist das Schicksal der Besatzung des Learjets sicher geklärt. Es muss jedoch mit dem Schlimmsten gerechnet werden.

Bei dem Zusammenstoß wurde der Eurofighter stark beschädigt. Zudem wurden ein Flugaußentank und weitere Teile abgerissen. Der Flugaußentank ist inzwischen geborgen.

Der beschädigte Eurofighter konnte zum Heimatflugplatz Nörvenich fliegen und dort sicher landen. Der Luftfahrzeugführer blieb unverletzt und wird durch den Fliegerarzt und Psychologen betreut.

Der zweite Eurofighter begleitete und unterstützte den beschädigten Kampfjet bis zu seiner Landung und flog dann zum Flughafen Köln/Bonn. Dort landete er ohne weitere Vorkommnisse.

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