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COMPUTERWOCHE-Gehaltsstudie: In der IT-Branche ist trotz Krise immer noch eine Menge Geld zu verdienen

München (ots)

Im Blickpunkt der am 12. März auf der CeBIT
vorgestellten Studie: Vergütung der Manager / Bereichsleiter der
Halbleiterindustrie verdienen jährliches Grundgehalt von 105.000
Euro, Unternehmensleiter im Konzern 250.000 Euro / Erfolgsabhängiger
Anteil der Vergütung wächst derzeit schneller als das Grundgehalt
Konjunkturflaute hin, IT-Krise her: In der IT-Branche ist immer
noch viel Geld zu verdienen. Am besten unter den Managern schneiden
mit einem Grundgehalt von 105.000 Euro im Jahr die Bereichsleiter der
Halbleiterindustrie ab, gefolgt von Bereichsleitern in
Softwarehäusern mit 103.000 Euro und im TK-Sektor mit 98.000 Euro
Grundgehalt. Das ist das Ergebnis der im fünften Jahr durchgeführten
Gehälter-Studie der IT-Fachzeitung COMPUTERWOCHE in Zusammenarbeit
mit der Management- und Vergütungsberatung Towers Perrin, an der sich
97 Firmen beteiligten. Im Blickpunkt der heute auf der CeBIT
vorgestellten Studie steht die Vergütung von Managern.
Anders sieht die Top-Gehälterfolge von Führungskräften allerdings
aus, werden neben dem leistungsunabhängigen Grundgehalt auch die
variablen Anteile wie Provisionen oder Boni eingerechnet. Beim
sogenannten Zielgehalt liegen unter den Bereichsleitern die der
Softwareindustrie mit 140.000 Euro Jahresgehalt vorn, der variable
Anteil macht also ein Drittel des Salärs aus.
In der aktuellen Vergütungsstudie wurden auch die Gehälter von
Unternehmensleitern in Großunternehmen und im Mittelstand gegenüber
gestellt. Während der Firmenchef im Mittelstand 129.000 Euro nach
Hause nehmen darf, verdient sein Kollege im Konzern mit 250.000 Euro
fast das Doppelte. Groß ist der Unterschied auch beim variablen
Gehalt: Im Mittelstand macht er 43 Prozent aus, das heißt, der Chef
kann sein Salär auf 185.000 Euro aufbessern. Im Großunternehmen
beläuft sich der durchschnittliche Aufschlag auf 68 Prozent, so dass
Top-Manager 420.000 Euro kassieren.
Grundsätzlich lässt sich feststellen, dass die Unternehmen ihre
Vergütung derzeit verstärkt an Leistungs- und Erfolgskriterien
ausrichten. Dazu gehört auch, so die Einschätzung der
Tower-Perrins-Experten gegenüber COMPUTERWOCHE, dass bei schwacher
Leistung überhaupt kein Bonus mehr gezahlt werde. Auch pauschale
Gehaltserhöhungen gebe es immer seltener, stellt der Frankfurter
Vergütungs-Berater Laurent Grimal fest. Unternehmen versuchten
gegenwärtig die Sünden aus den Boom-Jahren der Dotcom-Ära
auszumerzen, so das Fazit des Gehaltsexperten Dirk Ewert.

Pressekontakt:

Silke Schumann,
PubliKom Kommunikationsberatung,
Tel. 040/ 39 92 72-11,
Fax 040/ 39 92 72-10

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