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COMPUTERWOCHE erhebt vierte Vergütungsstudie: Gehaltsstudie untersucht Vergütungspolitik in Zeiten des Konjunkturabschwungs

    München (ots) -          Trends im Vorfeld: SAP, IBM oder die Deutsche Bank ändern wenig an ihrer Gehaltspolitik / Kleine und mittelständische Unternehmen setzen Einsteigergehälter etwa zehn Prozent niedriger an als noch vor einem Jahr / Einsendeschluss:

    15. Juni 2002
    
    Wird die Höhe der IT-Gehälter maßgeblich vom derzeitigen
wirtschaftlichen Tief bestimmt? Die diesjährige Gehaltsstudie der
IT-Fachzeitschrift COMPUTERWOCHE in Zusammenarbeit mit Christian
Scholz, Professor an der Universität Saarbrücken, gibt Auskunft.
Bereits zum vierten Mal analysiert die derzeit durchgeführte
Vergütungsstudie die Entwicklungen und Trends bei IT-Gehältern, um
für mehr Transparenz auf dem Gehaltssektor zu sorgen und das
Verständnis zwischen Personalern und IT-Mitarbeitern zu fördern.
    
    Nachdem in den letzten zwei Jahren der IT-Arbeitsmarkt unter einem
starken Fachkräftemangel litt, so dass Informatikabsolventen im
Gehaltspoker atemberaubende Summen herausholen konnten, hat sich nun
das Umfeld geändert: Der Wirtschaftsmotor stottert, in vielen Firmen
regiert der Rotstift. Doch wie sich in Podiumsdiskussionen des
COMPUTERWOCHE-Forums auf der CeBIT 2002 abzeichnete, bedeutet dies
nicht unbedingt, dass die Gehaltsrunden in diesem Jahr durch
bescheidenere Gehälter bestimmt sind. Zwar zahlen kleine und mittlere
Firmen Einsteigern den Umständen gemäß etwa zehn Prozent niedrigere
Vergütungen, doch haben Unternehmen wie SAP, IBM oder auch die
Deutsche Bank an ihrer Gehaltspolitik wenig geändert.
    
    Ein weiterer Aspekt, der das Gehalt beeinflusst, ist das
IT-Know-how von Bewerbern. Ziel der COMPUTERWOCHE-Studie ist es,
möglichst exakt zu eruieren, welche technischen Kenntnisse in welchem
Maße für die Höhe des Einkommens von Bedeutung sind. Denn in kaum
einer anderen Branche spielt die Nachfrage nach genau bestimmten,
teilweise recht speziellen Kenntnissen eine so große Rolle für die
Gehaltsfindung wie in der IT-Welt.
    
    Computerfachleute und Unternehmen können sich noch bis zum 15.
Juni 2002 an der Studie beteiligen und ihren Marktwert in der
IT-Branche testen. Der Fragebogen ist in der aktuellen Ausgabe der
COMPUTERWOCHE abgedruckt oder über das Internet unter
www.gehaltsstudie.de abrufbar. Die Ergebnisse werden auf der SYSTEMS
2002 im Oktober vorgestellt.
    
ots Originaltext: COMPUTERWOCHE
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Hans Königes
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