Gas-Union GmbH

Strom aus der Heizung - Politiker sehen Notwendigkeit zur Förderung (mit Bild)

Die Marktchancen der Mikro-BHKW Technik sollten mit mehr Informationen und Förderprogrammen deutlich verbessert werden. Das war die Resümee des ASUE-Effizienzdialogs vom 17.11.2010, an dem Politiker aus Rheinland-Pfalz und Hessen zusammen mit Erdgasanbietern aus dem Rhein-Main-Gebiet teilnahmen. Im Bild: Hugo Wiemer, Geschäftsführer ...

Frankfurt am Main (ots) - Strom aus der Heizung - Politiker sehen Notwendigkeit zur Förderung

Die Marktchancen der Mikro-BHKW Technik sollten mit mehr Informationen und Förderprogrammen deutlich verbessert werden. Das war die Resümee des ASUE-Effizienzdialogs vom 17.11.2010, an dem Politiker aus Rheinland-Pfalz und Hessen zusammen mit Erdgasanbietern aus dem Rhein-Main-Gebiet teilnahmen. Die Grußworte des Ministeriums für Umwelt in Rheinland-Pfalz überbrachte Staatssekretärin Jaquelin Kraege. Kraege sagte, dass auch die Politik die Vorteile der dezentralen Wärme und Stromerzeugung kenne. Als Stichworte nannte sie hoch effiziente Energieausnutzung, Kostenersparnis und die Entlastung der bestehenden Versorgungsnetze. Weitere positive Effekte werden aus der intelligenten Verknüpfung vieler kleiner dezentraler Anlagen erwartet. Die Fachhochschule in Bingen befasst sich seit einigen Jahren im Rahmen eines Forschungsauftrags mit der Organisation sogenannter virtueller Kraftwerke.

Eröffnet wurde die Veranstaltung durch Hugo Wiemer, Geschäftsführer der Gas-Union GmbH, Frankfurt. In seinen Ausführungen äußerte er seine Besorgnis über die sich abzeichnende energiepolitische Schieflage, die vor allem die Investitionen in umweltschonende Techniken der kommunalen Energieversorger benachteiligt. Auch Dr. Tenge, Mitglied des Vorstandes der ASUE und der ESWE Versorgungs AG, Wiesbaden, äußerte sich kritisch über die einseitige Besserstellung von vier großen Konzernen mit der Laufzeitverlängerung der Kernenergie. Er forderte für die rund 700 kommunalen Energieversorger mehr politische Unterstützung, um die sich abzeichnenden Wettbewerbsnachteile zumindest teilweise auszugleichen.

Pressekontakt:

Michael Gülden
Gas-Union GmbH
069 3003 256


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