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Forschung an embryonalen Stammzellen spaltet die Bevölkerung in NRW

    Düsseldorf (ots) - Das hat eine repräsentative Umfrage des
Psephos-Institutes im Auftrag des WDR für die Redaktion Hart aber
fair - das Reizthema ergeben.
    
    46 % der Menschen in Nordrhein-Westfalen befürworten die Forschung
an embryonalen Stammzellen, wenn dadurch künftig schwere Krankheiten
geheilt werden können. 43% hingegen lehnen die Stammzellenforschung
zu therapeutischen Zwecken ab.
    
    Eine eindeutige Antwort gab es auf die Frage: "Würden Sie - um
Erbkrankheiten bei Ihrem Kind ausschließen zu können- eine künstliche
Befruchtung vornehmen lassen, um nach einer Genuntersuchung dann zu
entscheiden, ob der Embryo weiter wachsen darf oder ist das für Sie
nicht vertretbar?" (PID)
    
    69% der Befragten in NRW lehnen das für sich selbst ab. Nur 20 %
der künftigen Eltern würden eine künstliche Befruchtung und
anschließende Genuntersuchung ihres Embryos befürworten.
    
    Ein sogenanntes Designerbaby mit ausgewählten körperlichen
Merkmalen und Talenten lehnen 93% in NRW ab.
    
    Mehr über Ergebnisse der Umfrage und Informationen zur aktuellen
Diskussion um Stammzellen und Genforschung erfahren Sie am Mittwoch,
23.01., 20.15 Uhr, im WDR Fernsehen bei Hart aber fair - das
Reizthema mit Frank Plasberg live aus den Flottmannhallen in Herne.
    
    
ots Originaltext: WDR
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