WDR Westdeutscher Rundfunk

WDR ist mit vier Produktionen bei den Hofer Filmtagen vertreten

Köln (ots) - Bei den diesjährigen Internationalen Hofer Filmtagen (24. - 28. Oktober 2001) ist der WDR mit drei Spielfilmen und einer Dokumentarfilmproduktion vertreten. "The Navigators" verfolgt das Schicksal von Gleisarbeitern während der Privatisierung der britischen Eisenbahn. Sie verlieren ihren Job und enden als Leiharbeiter mit kurzfristigen Zeitverträgen. Die Gruppe löst sich auf, übrig bleiben vereinzelte Individuen, die um ihr Überleben kämpfen. Tragischer Höhepunkt ist ein Arbeitsunfall, bei dem ein Mitglied der Gruppe wegen fehlender Sicherheitsvorkehrungen auf der Strecke von einem Zug erfasst wird. Regie bei der WDR/ARTE Koproduktion hatte Ken Loach. (WDR Redaktion: Michael André) "Herz" von Horst Sczerba begleitet eine Gruppe von Menschen um die Dreißig. Die Tauchschule Tropical Dive ist der Ort, wo sie nach der Arbeit gemeinsam aus dem Alltag "abtauchen". Hier erleben sie ihre ineinander verwobenen Geschichten von Liebe und Glück, Tod und Verzweiflung. So rettet Martin einem jungen Mädchen nach dessen Selbstmordversuch das Leben. Doch sie flieht von der Intensivstation und ihr zweiter Versuch gelingt. (WDR Redaktion: Barbara Buhl) "Annas Sommer", eine Koproduktion vom WDR und ARTE, erzählt die Geschichte der 50-jährigen Fotografin Anna. Anna reist nach dem Tod ihrer Mutter in ihre Heimat Griechenland, um dort das geerbte Haus zu verkaufen. Als der Notar den Totenschein ihrer in Auschwitz ermordeten Großmutter einfordert, beginnt Anna sich mit den alten Familiendokumenten zu beschäftigen. Die Erinnerungen vermischen sich mit den Erlebnissen dieses Sommers. Regie führte Jeanine Meerapfel. (WDR Redaktion: Andrea Hanke) In der von BR und WDR produzierten, mehrfach preisgekrönten, Dokumentarreihe "Denk ich an Deutschland" steht der subjektive dokumentarische Blick einzelner Regisseure auf Deutschland und die Deutschen im Mittelpunkt. In den 60minütigen Beiträgen geht es um die Frage, wie wir leben, denken, handeln und fühlen, kurz: um die schwierige Frage nach der deutschen Identität. Die zweite Staffel der Reihe zeigt die Filme: "Die Durchmacher" von Leander Haussmann, "Die Leopoldstraße kills me" von Klaus Lemke, "Ein Fremder" von Peter Lilienthal, "Adeus und Goodbye" von Peter Patzak und "Wir haben vergessen zurückzukehren" von Fatih Akin. (WDR Redaktion: Alexander Wesemann) ots Originaltext: WDR Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Rückfragen: WDR Pressestelle Barbara Feiereis, Tel. 0221 220 2705 Agentur Ulrike Boldt, Tel. 02150 20 65 62 Original-Content von: WDR Westdeutscher Rundfunk, übermittelt durch news aktuell

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