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Sonntag, 19. Oktober 2014
19.30 bis 20.00 Uhr
WESTPOL - Politik in NRW

Düsseldorf (ots) - WESTPOL am Sonntag unter anderem mit folgenden Themen:

Neue Wege Flüchtlingspolitik

Demütigungen, Prügelattacken - die WESTPOL-Enthüllungen über Gewalt in Flüchtlingsheimen haben ein politisches Nachspiel. In einer Sondersitzung des Innenausschusses musste Ralf Jäger einräumen, dass es mehr gewalttätige Übergriffe auf Flüchtlinge gegeben hat. Vor dem Flüchtlingsgipfel am Montag wächst daher der Druck auf die Landesregierung: Verbände, Kirchen und Betroffene fordern endlich konkrete Lösungen, wie das Land Flüchtlinge im Land menschenwürdig unterbringen will.

Verbrechen vorhersagen?

Was klingt wie aus einem Zukunftsfilm, könnte bald auch in Nordrhein-Westfalen Realität sein: "Predictive Policing". Mit einer neuen Software könnten Ermittler Verbrechen voraussagen. Zum Beispiel bei Einbrüchen. Aus den Daten der letzten Einbrüche errechnet das Programm die Wahrscheinlichkeit, mit der in einem bestimmten Gebiet demnächst ein Verbrechen stattfinden wird. In Oberhausen wurde das Programm entwickelt. In Zürich und in München bringt das System beachtliche Erfolge. Datenschützer befürchten, dass mit der neuen Methode auch Unschuldige ins Visier der Polizei geraten.

Streit um Jagdgesetz

Die Jäger im Land sind sauer. In NRW sollen die Vorschriften für die Jagd verschärft werden. So plant es der grüne Umweltminister. Unter anderem soll der Abschuss von streunenden Hauskatzen verboten werden. Der Landesjagdverband nennt die Pläne respektlos und verfassungswidrig. Seit Wochen protestieren Jäger im Land gegen die neuen Vorschriften. Längst geht es nicht mehr nur um eine Verstimmung zwischen Jägern und Ministerium sondern um einen handfesten Streit.

Moderation: Sabine Scholt (Fotos unter www.ard-foto.de)

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Sonja Steinborn, WDR Presse und Information, Regionalfernsehen
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