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WDR 5 Funkhausgespräche am 22. Mai: Rätsel Russland - Kann ein neuer "Kalter Krieg" verhindert werden?

Köln (ots) - Russlands völkerrechtswidrige Besetzung der Krim und sein Anteil am Chaos in der Ukraine haben zur größten Krise zwischen dem Westen und Russland seit dem Ende des Kalten Kriegs geführt. Die Diplomatie hat es schwer, Schuldzuweisungen gibt es auf allen Seiten. Experten streiten über den Grund für die blutigen Bilder vom Maidan. Steckt dahinter nur die Hetze der russischen Medien, oder die Gier nach Gas und Geld? Eine neue Rolle spielt das System Putin als Erbe der Sowjetunion. Aber warum ist ausgerechnet die Ukraine zum Pulverfass der Geopolitik geworden?

Viele Deutsche fühlen sich Russland tief verbunden - sogar verpflichtet: Nicht nur aus Schuldgefühl wegen des von Deutschen angerichteten Leids im Zweiten Weltkrieg. Es gibt eine lange "Seelenverwandtschaft" zwischen Russen und Deutschen. Die Krise in der Ukraine wirft die Frage nach der Identität erneut auf. Wie viel "Osten" steckt in deutschen Köpfen? Erwächst daraus eine besondere Verantwortung Deutschlands, einen neuen Kalten Krieg zu verhindern?

Gäste:
Fritz Pleitgen, ehem. ARD Russland-Korrespondent und Journalist;
Dr. Anke Hilbrenner, Historikerin für Osteuropäische Geschichte, 
Universität Bonn

WDR 5, Donnerstag, 22. Mai 2014, 20.05 - 21.00 Uhr, 
Ort: WDR Funkhaus,  Wallrafplatz 5, 50667 Köln
 

Moderation: Thomas Schaaf

Redaktion: Ulrich Horstmann

Pressekontakt:

Uwe-Jens Lindner
WDR Presse und Information
Telefon 0221 220 7123
uwe-jens.lindner@wdr.de

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