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Sonntag, 16. Februar 2014
19.30 bis 20.00 Uhr
WESTPOL - Politik in NRW

Düsseldorf (ots) - WESTPOL am Sonntag unter anderem mit folgenden Themen:

Die Shell-Affäre und ihre Folgen

Undichte Rohre, ein Kerosinsee, ein Brand auf dem Werksgelände: Die Firma Shell steht wegen einer ganzen Pannenserie massiv in der Kritik. Die Landesregierung hat jetzt eine Generalüberprüfung des gesamten Sicherheitsmanagements angeordnet. Shell-Werke sind jedoch nicht die einzige Gefahrenquelle: Ähnliche Chemieanlagen gibt es im ganzen Land, mit Rohrleitungen, die zum Teil 60 Jahre alt sind. Hier hat die Landesregierung keine Handhabe. Für mehr Sicherheit müsste ein neues Bundesgesetz her, doch das ist nicht in Sicht.

Streit um Inklusionskosten

Die Inklusion wird teuer - das muss in dieser Woche auch Schulministerin Sylvia Löhrmann einräumen. 113,5 Millionen Euro kommen nach einem neuen Gutachten auf die NRW-Kommunen zu. Sie wollen, dass das Land sich daran beteiligt und stellen ein Ultimatum: Bis Montag soll die Landesregierung ein Finanzierungsangebot machen. Sonst könnten erste Kommunen klagen. Kommunen wie Ratingen, wo ab Montag schon die Anmeldungen zum neuen Schuljahr laufen.

Sterbehilfe Pro und Contra

Würdevoll und ohne Schmerzen sterben - was kann Politik tun, um das zu ermöglichen? Die Bundesregierung will die Sterbehilfe gesetzlich neu regeln, in den kommenden Wochen wird der Bundestag darüber debattieren. Aktive Sterbehilfe ist derzeit in Deutschland verboten, im Nachbarland Niederlande ist es dagegen erlaubt. Wir sprechen mit Ärzten und Patienten auf beiden Seiten der Grenze über ihre Beweggründe und Wünsche.

Moderation: Sabine Scholt (Fotos unter www.ard-foto.de)

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Sonja Steinborn, WDR Presse und Information, Regionalfernsehen
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