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B.trifft... geht in die Sommerpause und wiederholt die spannendsten, überraschendsten und eindrucksvollsten Begegnungen bei Böttinger!

    Köln (ots) -
    
    WDR Fernsehen, Freitag, 22. Juni 2001, 22.00 bis 23.00 Uhr
    "B.trifft...", Begegnung bei Böttinger
    
    ENDLICH RAUM ZUM ATMEN
    
    "RTL-Explosiv"-Frontfrau Barbara Eligmann und ZDF-Ex-Chefredakteur
Klaus Bresser über das Leben "danach"
    
    "Nein", sagt Barbara Eligmann (37) und lacht, "ich bin nicht in
ein tiefes, schwarzes Loch gefallen. Ich habe Kind, Haushalt und bin
gut ausgefüllt. Und wenn ich eine neue Aufgabe habe, muss es etwas
sein, dass mir auch Raum zum Atmen lässt." Acht Jahre war die
Journalistin und Moderatorin das Gesicht von "RTL-Explosiv", vor
sechs Monaten stieg sie aus und dachte am Morgen danach nur "Gott sei
dank". Heute ist sie "erleichtert, nicht mehr jeden Tag zum Fernsehen
gehen zu müssen und auch mal mit zerzausten Haaren rumlaufen zu
können".
    
    In "B.trifft...", der etwas anderen Talkshow im WDR Fernsehen,
blickt Barbara Eligmann zurück auf die Zeit, als das
Boulevard-Magazin "meine große Liebe war", in die sie jahrelang "alle
Kraft" gesteckt hat - bis sich ihr Leben, ihre Wünsche und Träume
veränderten: "Ich habe meinen Mann kennen gelernt, geheiratet, ein
Kind bekommen, und brauche auch die Zeit für mich". Sie erzählt von
den Anfängen ihrer Journalisten-Karriere und vom "rauschhaften
Erleben des Erfolgs, der satt, aber auf Dauer nicht glücklich macht".
Sie spricht von ihrem Image einer toughen Karrierefrau, die mit
ernstem Gesicht, toupierten Haaren und seriösem Blazer zum
Vorzeigegesicht ihres Senders wurde: "Ich war ein neuer Typ, kein
Blondchen, aber auch keine Kunstfigur. Frauen waren ja bis dahin
immer eher die Kuschelmäuse". Und sie beweist im Gespräch mit Bettina
Böttinger, dass es immer schon "zwei Barbaras" gab: die offizielle,
strenge, nüchterne und die private, lockere, lachende.
    
    Auch der ehemalige ZDF-Chefredakteur Klaus Bresser hat seinen
Abschied von der 100-Stunden-Woche nicht bereut, hat nach Jahrzehnten
vor der Kamera "jetzt Zeit für vieles" und fühlt sich befreit "von
einer Bürde". Er wollte "back to the roots", wieder "ganz Journalist
sein", was für ihn bedeutet weg vom Fernsehen und wieder hin zum
geschriebenen Wort. Doch so ganz läßt ihn die Arbeit vor der Kamera
doch nicht los. In der ZDF Polit-Reihe "Was nun..?" wird er auch
weiter den Spitzenpolitikern auf den Zahn fühlen.
    
    Redaktion: Holger Möllenberg
    
ots Originaltext: WDR
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