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WDR Sendung "Bericht aus Brüssel": EU-Kommissar Franz Fischler räumt Versäumnisse in der Fischerei-Politik ein

Köln (ots) - In Luxemburg tagen heute die EU-Agrarminister und beraten über die Probleme des Fischfangs, denn Europaweit verschwinden ganze Fischbestände und der Ruf der Fischer nach EU-Subventionen ist groß. In einem Interview in der WDR-Sendung "Bericht aus Brüssel" (WDR Fernsehen Mittwoch, 25. April 2001, 22.00 Uhr) gibt der EU-Kommissar für Landwirtschaft und Fischerei Franz Fischler zu, dass es "mit der bisherigen Politik nicht gelungen ist, die Fischereibestände nachhaltig zu halten. Darüber hinaus ist es auch nicht gelungen, die tatsächliche Zahl der Schiffe und des sogenanntes Fischereiaufwandes abzustimmen mit dem, was eigentlich vernünftigerweise gefischt werden kann." Auf die Frage von Moderator Rolf Dieter Krause, ob die Reformvorstellungen darauf hinaus laufen, dass es weniger Fischer geben wird, antwortete Fischler: "Das ist leider eine zwangsläufige Folge. Wir müssen dem Fisch eine Chance geben, denn langfristig macht Fischereiaktivität ohne entsprechende Bestände keinen Sinn." Für die Verbraucher will die EU ein Öko-Label einführen, durch das erkennbar wird, ob der Fisch auf eine umweltverträgliche Weise gefischt wurde. Aufgrund des Marktgeschehens ist es laut Fischler nicht zu erwarten, "dass Fisch billiger werden kann". Eine komplette Abschrift des Interviews mit Franz Fischler lassen wir Ihnen gerne zukommen. (Tel. 02150-206562) Redaktion: Michael Grytz ots Originaltext: WDR Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Rückfragen: WDR Pressestelle Annette Metzinger Tel. 0221-220-2770 Agentur Ulrike Boldt Tel. 02150-20 65 62 uliboldt@aol.com Original-Content von: WDR Westdeutscher Rundfunk, übermittelt durch news aktuell

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