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"Bericht aus Brüssel": EU-Kommissarin Michaele Schreyer befürwortet Gerichtsverfahren gegen Zigarettenschmuggel in der EU - Klage gegen Philip Morris und R.J. Reynolds

    Köln (ots) - Der Zigarettenschmuggel wird in ganz Europa zu einem
immer größeren Problem. Allein für die Bundesrepublik Deutschland
rechnet man pro Jahr mit einem Steuerschaden von mindestens einer
Milliarden Mark.
    
    Wie die WDR-Sendung "Bericht aus Brüssel" in ihrer morgigen
Ausgabe mitteilt, ist die Europäische Kommission überzeugt, genügend
Beweise gegen die amerikanischen Firmen Philip Morris und R.J.
Reynolds gesammelt zu haben. In Vorbereitung ist nun ein
Gerichtsverfahren. Den Firmen wird in einer 188 Seiten langen Klage
vorgeworfen, ihren Vertrieb hochkriminell zu gestalten und am
Schmuggel beteiligt zu sein.
    
    In der morgigen Ausgabe des "Bericht aus Brüssel" (WDR Fernsehen
Mittwoch, 18. April 2001, 22.00 Uhr) äußert sich die deutsche
Finanzkommissarin Michaele Schreyer zum Milliardendeal der
Zigarettenschmuggler: "Wenn soviel Zigaretten auf dem Schwarzmarkt
sind, kann es nicht sein, dass die Hersteller davon nichts wissen.
Wir sind in der Vergangenheit bei der Bekämpfung des
Zigarettenschmuggels den Weg gegangen, die Kontrollen an den Grenzen
zu verbessern. Aber es reicht eben nicht aus, nur die Wege zu
verstopfen, sondern man muss auch an die Quelle herangehen und dafür
ist dieses Gerichtsverfahren der erste Schritt."
    
    Eine komplette Abschrift des Beitrags und des Interviews mit
Michaele Schreyer lassen wir Ihnen gerne zukommen. (Tel. 02150-20 65
62)
    
    
ots Originaltext: WDR
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