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WDR-Intendantin Monika Piel: In der Krise muss sich ein starkes Europa beweisen

Köln/Berlin (ots) - WDR-Intendantin Monika Piel hat zu Beginn des WDR Europa Forums in Berlin darauf hingewiesen, dass die europäischen Staaten vor gewaltigen Herausforderungen stehen. Nationale Haushalte müssten konsolidiert und enorme Schulden abgebaut werden. Zudem gelte es, die sozialen Folgen der Weltwirtschafts- und Finanzkrise zu bewältigen, "und zwar so, dass der gesellschaftliche Zusammenhalt keinen Schaden nimmt". Gerade jetzt, wo die europäische Staatengemeinschaft mit der Griechenlandkrise eine enorme Herausforderung zu bewältigen habe, sei der europäische Zusammenhalt gefragt. "Nun muss sich ein starkes gemeinsames Europa beweisen. Es geht um nicht geringeres als um die Zukunft unserer Währungszone", war die Intendantin überzeugt.

Europa stehe vor einem gewaltigen Kulturwandel, der von den Medien auf eine Art und Weise abgebildet werden müsse, die von den Menschen nachvollzogen werden könne. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk und andere Medien fungierten als Vermittler und Mitgestalter dieses Kulturwandels. "Ich halte es für notwendig, dass die EU in ihren politischen Strategien dazu auch die Rolle der Medien, insbesondere des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und der Qualitätspresse anerkennt und mit einbezieht", so Piel weiter.

Auf dem Europa Forum diskutieren Politiker, Medienmacher und Wirtschaftsfachleute über aktuelle Fragen der europäischen Politik und werfen gemeinsam einen Blick in die Zukunft. Angesichts der Ereignisse in Griechenland stehen natürlich die Sicherheit des Euros und die Auswirkungen der Krise auf den gesamten europäischen Raum im Mittelpunkt der Erörterungen. "Wir erhoffen uns Antworten der europäischen Entscheidungsträger auf schwierige Fragen", erklärte Intendantin Monika Piel.

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