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Monitor: Katholische Kirche beschäftigte im großem Umfang Zwangsarbeiter

Köln (ots) - Die katholische Kirche hat in zahlreichen Klöstern und kirchlichen Einrichtungen NS-Zwangsarbeiter beschäftigt. Das berichtet das ARD-Magazin MONITOR in seiner morgigen Ausgabe. (ARD 21.15 bis 22.00 Uhr) Nach MONITOR-Recherchen wurden die Zwangsarbeiter, vorwiegend aus der Ukraine und Polen,vor allem in der Haus- und Landwirtschaft eingesetzt. Sie mussten mehr als 13 Stunden am Tag arbeiten, auch Kinder, und bekamen keinen oder einen sehr geringen Lohn. Ganze Familien wurden von den Nazis verschleppt, wie die Polin Teresa Majewska erzählt. Sie hatte mit ihrem Bruder und den Eltern Zwangsarbeit während des "Dritten Reiches" in der Benediktinerabtei Kloster Ettal leisten müssen. In der Gemeinde Ettal sind noch zahlreiche Zwangsarbeiter des Klosters Ettal aus der NS-Zeit registriert. Nach MONITOR-Recherchen ein Kloster unter vielen, wo die katholische Kirche NS-Zwangsarbeiter beschäftigte. Auch im Paderborner Leokonvikt, einer katholischen Ausbildungsstätte für Priester, wurden während des "Dritten Reiches" Zwangsarbeiter aus Polen und Russland in der Landwirtschaft eingesetzt. Das bestätigte gegenüber MONITOR die Familie des ehemaligen Hofverwalters des Leokonvikts. Dennoch hält die katholische Kirche 55 Jahre nach Kriegsende einen Beitritt zum Entschädigungsfonds für Zwangsarbeiter "für nicht angemessen." Moderation Klaus Bednarz Redaktion Volker Happe ots Originaltext: WDR Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Rückfragen an die WDR-Pressestelle Barbara Brückner Tel. 0221/220-4607 und an die Monitor-Redaktion Tel. 0221/220-3124 Original-Content von: WDR Westdeutscher Rundfunk, übermittelt durch news aktuell

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