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Ein wichtiger Schritt für die freie Wahl bei eCall
ADAC begrüßt das Mandat der EU-Kommission zur Vorbereitung eines elektronischen Rettungssystems

So funktioniert eCall. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/pm/7849 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/ADAC"

München (ots) - Der ADAC begrüßt die morgen vom Europäischen Parlament verabschiedete eCall-Typgenehmigungs-Verordnung. Die EU-Kommission hat nunmehr das Mandat, ein Gesetz vorzubereiten, das eine standardisierte, sichere und diskriminierungsfrei zugängliche Schnittstelle für den Austausch von Fahrzeugdaten schafft.

Der Club engagiert sich seit Jahren für die Einführung eines europaweiten eCall-Dienstes, da das automatische Notrufsystem einen wichtigen Schritt für die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer darstellt. Der ADAC tritt auch dafür ein, dass bei eCall die Entscheidungsfreiheit der Verbraucher und der freie Wettbewerb im automobilen Aftersales-Markt geschützt werden.

Ab April 2018 müssen alle neuen typzugelassenen Pkw-Modelle europaweit mit einem automatischen Notrufsystem, dem sogenannten 112 eCall, ausgerüstet sein. eCall (kurz für "emergency call") steht für ein satellitengestütztes, vorzugsweise fest im Fahrzeug installiertes Notrufsystem, das nach einem schweren Verkehrsunfall gewährleisten soll, dass Verletzte schnell gefunden und geborgen werden können.

Dazu wird nach einem schweren Verkehrsunfall vom bordeigenen eCall-System automatisch ein Notruf an die europaweite Notrufnummer 112 ausgelöst und zusammen mit dem Anruf die genaue Position des betroffenen Fahrzeugs sowie weitere Angaben an die Rettungsleitstelle übertragen. Ebenso wird eine manuelle Auslösung per SOS-Taste möglich sein. Der eCall soll dazu beitragen, die Zahl der Verkehrstoten in Europa zu reduzieren.

Diese offene Schnittstelle soll es den Autofahrern ermöglichen, selbst zu entscheiden, welchen Dienstleister sie bei der Nutzung von vernetzten Diensten bevorzugen. Über diese Schnittstelle soll ein unabhängiger Marktteilnehmer - gleichberechtigt wie der jeweilige Fahrzeughersteller - seine Leistungen dem Verbraucher anbieten können. Dadurch werden die Wahlfreiheit des Verbrauchers und der Wettbewerb im automobilen Aftersales-Markt gesichert.

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