ADAC

Autourlaub 2001
Bargeldlos büßen in Österreich
ADAC: Gendarmen akzeptieren jetzt landesweit Kreditkarten

    München (ots) - Ab sofort können Verkehrssünder überall in Österreich ihre Geldbuße auch mit der Kreditkarte begleichen. Bisher war dies meist nur entlang der Hauptrouten möglich. Auf die bargeldlose Zahlung von Organstrafmandaten hatten der österreichische Automobil-, Motorrad- und Touring Club (ÖAMTC) und der ADAC schon lange gedrängt. Beide Automobil-Clubs beanstandeten die bisherige Praxis, dass Verkehrsverstösse auch bei zahlungswilligen, jedoch bargeldlosen Kraftfahrern automatisch eine Anzeige und damit auch eine weitaus höhere Geldbuße zur Folge hatte.          Der ADAC appelliert an alle Kraftfahrer von dem neuen bequemen Zahlungsmodus Gebrauch zu machen. Verdeckte Erhöhungen der Bußgelder sind bei der Kreditkartenzahlung nicht zu befürchten. Dazu die Juristen des ÖAMTC: Die Strafmandate für Organmandate sind in Verordnungen festgelegt, Abweichungen davon wären also rechtswidrig.          Auch in Deutschland soll es künftig möglich sein, Verwarnungsgelder für Verkehrsvergehen an Ort und Stelle mittels Kreditkarte zu bezahlen. Als erstes Bundesland startet Baden-Württemberg zu Beginn der Ferienzeit einen Modellversuch. Durchgeführt wird das drei Monate dauernde Pilotprojekt von den Polizeidirektionen in Konstanz, Offenburg und Freiburg sowie der Autobahnpolizei im Regierungsbezirk Freiburg. Hier im grenznahen Gebiet sind die Streifenwagen auch mit den notwendigen elektronischen Abrechnungssystemen ausgestattet.                 ADAC-Zentrale Tel.: 089 - 7676 2629     

ots Originaltext: ADAC
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de


Pressekontakt:

Für Rückfragen:

Reiner Walsch
ADAC-Pressestelle
Tel.: (089) 76 76- 2629
Fax: (089) 76 76- 4800
Presse@zentrale.adac.de
http://www.presse.adac.de

Anfragen von Funk und Fernsehen bitte an das ADAC-Studio:

Tel.: (089) 76 76- 2078
oder (089) 76 76- 2049
oder (089) 76 76- 2625

Original-Content von: ADAC, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: ADAC

Das könnte Sie auch interessieren: