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14 City Cards im ADAC Vergleich
Rote Karte für Testverlierer Berlin
Wien macht vor, wie's richtig geht

München (ots)

Zunehmend beliebt bei Städtetouristen sind so genannte City Cards, die mit Rabatten auf Eintritte in Museen, Veranstaltungen, sportliche Aktivitäten, Restaurants und andere Attraktionen werben. Ob diese Karten tatsächlich halten, was sie versprechen, hat der ADAC jetzt erstmals unter die Lupe genommen. Verglichen wurden Angebote in 14 europäischen Städten: Amsterdam, Barcelona, Berlin, Kopenhagen, Lissabon, Ljubljana, London, Luxemburg, Madrid, Oslo, Paris, Rom, Wien und Zagreb. Das Ergebnis: Manche sind tatsächlich zu empfehlen, manche sind Abzocke im schönen Gewand.

Eine wahre Mogelpackung ist der Testverlierer "The Berlin Pass" mit dem Testergebnis "mangelhaft". Wer die Eintritte zu den zehn Berliner Hauptattraktionen inklusive eines 3-Tage-Tickets für den öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) zu ganz normalen Konditionen ohne "The Berlin Pass" kauft, zahlt sage und schreibe 33,60 Euro weniger als mit. Stolze 82 Euro kostet einem Erwachsenen diese City Card, die lediglich auf drei der zehn Hauptattraktionen Rabatt gewährt. Außerdem kann man den "The Berlin Pass" nur online bestellen, das Gesamtangebot an Rabatten ist sehr überschaubar und kostenlose Attraktionen werden irreführend als Angebot aufgeführt.

Ganz anders in Wien: Mit der Note "gut" landete die Wien-Karte/Vienna Card auf Platz eins. Sie ist nicht nur mit 19,90 Euro sehr günstig, sondern beinhaltet zudem 151 Angebote rund um Freizeitaktivitäten und gewährt auf neun von zehn Hauptattraktionen Rabatte. Die Nutzung des ÖPNV ist während der drei Tage kostenlos. Pro Person spart man allein beim Besuch der zehn Hauptattraktionen zehn Euro. Nutzt man alle anderen Angebote, wie beispielsweise Rabatte auf Restaurantbesuche oder Shopping, schont man den Geldbeutel zusätzlich.

Wer mit einem Städtepass sparen will, muss also genau prüfen, was die einzelnen City Cards bieten und wie viel er davon und darüber hinaus besuchen möchte. Der ADAC rät deshalb, die gewährten Rabatte und den Anschaffungspreis der Karte zu vergleichen und zu prüfen, ob sich der Kauf tatsächlich lohnt. Auch sollte unbedingt darauf geachtet werden, ob die Nutzung des ÖPNV durch die Karte kostenlos ist. Allein diese Option kann schon den Kauf einer City Card rechtfertigen.

Die Daten hat der ADAC im Juni und Juli 2012 erhoben. Neben einer umfangreichen Eigenrecherche wurde allen Anbietern ein Online-Fragebogen zugesandt. Bewertet wurden die Kriterien Angebot, Top-Attraktionen, Informationen, Ticketkauf und Preis.

Zu diesem Text bietet der ADAC auf seiner Internetseite für Journalisten www.presse.adac.de eine Grafik an.

Pressekontakt:

ADAC Öffentlichkeitsarbeit
Externe Kommunikation
Regina Ammel
Hansastraße 19
80686 München
Tel.: 089/7676-3475
regina.ammel@adac.de

Original-Content von: ADAC, übermittelt durch news aktuell

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